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ANDI der beinahe zufällige Tod des Andreas Z.

Detailinformationen

Sprache
Deutsch
Zustand
Gebraucht
Übergabe
Selbstabholung, Versand

Beschreibung

Kai Hermann / Heiko Gebhardt

 

ANDI

 

Der beinahe zufällige Tod des Andreas Z., 16

 

Mit Fotos von Rainer Bald

 

Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1989

 

290 Seiten, gebrauchter guter Zustand

 

Mit ANDI ist den beiden Autoren ein würdiger Nachfolger für Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo gelungen. Das Buch erzählt die kurze, aber umso dramatischere Lebensgeschichte des Andreas Z.

Es ist eine authentische Erzählung. Nachdem der Vater die Familie verlassen hat und die Mutter zu trinken beginnt, rutscht Andi in das Rocker-Milieu ab und schließt sich einer Clique an. Als er fünfzehn ist, setzt ihn seine in Folge der Scheidung depressive Mutter auf die Straße. Er kommt schließlich bei "Opa" unter, der vergeblich versucht, ihn zurück auf die gerade Bahn zu bringen. Andi und seine Freunde lungern auf der Straße herum, trinken und randalieren. Mit sechzehn ist er bereits mehrmals vorbestraft, aus zwei Jugendheimen ausgebrochen und bald auch im Gefängnis. Nur seine Freundin Anja gibt ihm noch Halt im Leben. Immer wieder versucht er auf die Beine zu kommen und verliert im letzten Moment dann doch wieder den Mut. Seine Frustrationen entladen sich in sinnloser Gewalt. Schließlich wird er von einem Ladenbesitzer erschossen, dessen Auto die Clique beschädigte.

In langen Gesprächen mit Andis Freunden, Familie und nicht zuletzt mit Herrn H., dem Schützen, versuchten die Autoren sein Leben und seinen Tod zu rekonstruieren. Wie bereits in Christiane F., bei dem Kai Hermann ebenfalls Mitautor war, finden sich auch hier lange Passagen mit Andi als Ich-Erzähler, die von Orginalquellen, etwa Zeitungsartikeln oder Polizeiberichten, und den Erzählungen der Betroffenen unterbrochen werden. Auch wurden mehrere Bildtafeln mit Fotos von Andis Clique, seiner Familie und seiner Umgebung eingefügt. Die Ich-Erzähler-Passagen sind in einem durchaus gelungenen Jugend-Jargon gehalten, der nicht nur Andis soziales Umfeld gut übermittelt, sondern auch seine Gefühle.

ANDI ist ein sehr gut gelungenes Buch über das so genannte Jugend-Rocker-Milieu der ausgehenden 70er Jahre. Wer Christiane F. mochte, wird ANDI auch mögen, und denjenigen, die sich für die Jugendkultur dieser Zeit interessieren, sei dieses Buch hiermit sehr empfohlen. --Hanna Polhammer

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