Ludwig Heinrich Jungnickel

9541 Äußere Einöde
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Detailinformationen

  • Motive
    Tiere
  • Technik
    Aquarell
  • Zustand
    Gebraucht
  • Übergabe
    Selbstabholung, Versand

Beschreibung

Ludwig Heinrich Jungnickel

(Wunsiedel 1881 - 1965 Wien)


„ Zwei Rehe “


54 x H 59 cm


Provenienz

aus dem Nachlass des Künstlers;

österreichischer Privatbesitz


Jederzeit zu besichtigen .. einfach mailen 


22. Juli 1881, Wunsiedel (Deutschland) - 14. Februar 1965, Wien (Österreich)


Ludwig Heinrich Jungnickel war ein deutsch-österreichischer Maler und Lithograf der Moderne, der für seine Tierdarstellungen berühmt wurde. Darüber hinaus war er auch als Designer für die Wiener Werkstätten bekannt.


1881 als Sohn eines Tischlers in Wunsiedel geboren, besuchte Jungnickel in München die Kunstgewerbeschule. In Wien inskribierte Jungnickel 1899 an der Akademie und wurde Schüler von Christian Griepenkerl und August Eisenmenger. 1902 studierte er bei Alfred Roller an der Kunstgewerbeschule des k.k. Museums für Kunst und Industrie. Drei Jahre später besuchte er in München die Akademie der Bildenden Künste und im Anschluss daran die Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er von William Unger unterrichtet wurde.

Für die Wiener Werkstätten entwarf Jungnickel zahlreiche unterschiedliche Objekte, wie beispielsweise Gläser, Stoffe und Gebrauchsgrafiken. Sein Entwurf für einen Tierfries für das Brüsseler Palais Stoclet wäre hier besonders hervorzuheben.

Zu dieser Zeit lernte er auch andere Mitglieder der Wiener Werkstätten kennen, wie Gustav Klimt und Josef Hoffmann.

Sein Spezialgebiet, die Tierdarstellungen, verhalfen den Künstler zum internationalen Durchbruch. Im Jahre 1911 wurde er an die Frankfurter Kunstgewerbeschule berufen, wo er für ein Jahr eine Professur an der Fachklasse für Grafische Kunst antrat.

Ab 1912 wurde Wien zu seiner neuen Heimat. Seine Studienreisen durch Europa führten den Künstler vorwiegend in Gegenden unberührter Natur. 1918 erhielt Jungnickel die österreichische Staatsbürgerschaft.

Seine Illustrationen von Tierfabeln in Form von Farbholzschnitten, brachten ihm große Anerkennung. Bereits zu Lebzeiten wurde der Künstler vielfach ausgezeichnet; unter anderem 1937 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst. Ab 1924 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, präsentierte Jungnickel seine Werke regelmäßig in Ausstellungen.

Nachdem seine Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ bezeichnet wurden, sah sich Jungnickel gezwungen Wien zu verlassen und nach Opatija (Kroatien) zu emigrieren. 1945 wurde sein Atelier, und damit auch viele Frühwerke, bei einem Luftangriff zerstört. Erst 1952 kehrte der Künstler wieder in seine Wahlheimat zurück, wo er zunächst in Kärnten und später in Wien wohnhaft wurde.

Kulturinstitutionen in ganz Österreich widmeten ihn daraufhin zahlreiche Ausstellungen.


1965 verstarb Jungnickel im Alter von 83 Jahren in Wien.


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