AK Goldmine Lebong Donok Sumatra
Privatperson
Detailinformationen
- MotiveStädte / Gebäude
- LandInternational
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
Beschreibung
Sie bieten hier auf ein absolut außergewöhnliches Stück Postgeschichte! Eine historische Ansichtskarte (Motiv: Café Schienhof, Reichenberg i. B.), die am 3. Juli 1911 im böhmisch-sächsischen Grenzgebiet abgestempelt wurde und eine spektakuläre, 67-tägige Abenteuerreise um die halbe Welt antrat. Der Absender war laut Signatur ein gewisser Max Pirske aus Zittau.
Die Destination: Eine logistische Meisterleistung des Kaiserreichs
Die Karte war als internationale „Drucksache“ deklariert (daher die seltene, extrem sparsame Frankatur mit einer 5-Heller-Jubiläumsmarke) und reiste per Bahn und Postdampfer über das Mittelmeer, den Sueskanal und den Indischen Ozean. Nach über 11.000 Kilometern erreichte sie die einsame Südwestküste Sumatras (Niederländisch-Indien). Der seltene und historisch bedeutende Transit- und Ankunftsstempel aus dem Dschungel-Außenposten „MOEARA AMAN“ vom 8.9.11 belegt die erfolgreiche Zustellung!
Das Highlight: Adressiert an den Schauplatz des kolonialen Goldrauschs!
Der Adressat – ein skandinavischer Bergbauingenieur namens F. K. Steenburg-Petersen – arbeitete tief im unwegsamen Regenwald in der weltberühmten Gold- und Silbermine „Lebong Donok“ (Benkoelen).
Warum dieses Ziel die Karte so wertvoll macht:
Gigantisches Schürfvolumen: Lebong Donok war um 1911 eine der profitabelsten Edelmetallminen der Erde! Bis zu ihrer Schließung wurden hier unvorstellbare 79,2 Tonnen reines Gold und 651 Tonnen Silber gefördert.
Historisches Zeitdokument: Für die wenigen europäischen Spezialisten, die isoliert in dieser hochmodernen, aber gefährlichen „Dschungel-Oase“ lebten, war Heimwehpost wie diese Karte die einzige Verbindung zur Zivilisation.
Der Absendestempel auf der Marke (Region Reichenberg/Zittau) ist im oberen Bereich schwach abgeschlagen und der Ortsname unleserlich, was dem Reiz dieses weit gereisten Belegs aber keinen Abbruch tut. Ein absolutes Must-have für Sammler von Kolonialpost, Bergbauhistorie oder philatelistischen Besonderheiten!
Wichtige Hinweise zum Verkauf:
Recherche-Hinweis: Die historischen Daten, Portobestimmungen und Hintergrundgeschichten zur Mine wurden mit KI-Unterstützung zusammengetragen. Daher besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Richtigkeit. Eine eigene Recherche vor dem Kauf wird Sammlern dringend empfohlen.
Privatverkauf: Dies ist ein Privatverkauf. Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung. Es gibt KEINE Garantie, Gewährleistung oder Rücknahme.
Versand: Der Versand erfolgt sorgfältig und knicksicher verpackt. Versandkostenaufwand: 6,60 €.
Preis: Es handelt sich um einen Fixpreis! Bitte keine unaufgeforderten Preisvorschläge.
Greifen Sie zu und sichern Sie sich dieses faszinierende Stück weltumspannender Postgeschichte!
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