AK Zugfahrt Wien FJB - Pardubice
Privatperson
Detailinformationen
- MotiveStädte / Gebäude
- LandEuropa
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
Beschreibung
Beschreibung:
Stellen Sie sich einen kalten, nebligen Dezembermorgen im Jahr 1936 vor. Am Wiener Althanplatz 8, direkt gegenüber dem geschäftigen Franz-Josefs-Bahnhof, öffnet sich im Schein der Straßenlaternen ein Fenster im oberen Stockwerk. Eine Mutter blickt hinab in die Dunkelheit, den Dampfwolken der Lokomotiven entgegen.
Genau diese Szene atmet diese wunderschöne, echte Fotokarte aus der Zwischenkriegszeit.
Die Geschichte hinter der Karte:
Es ist der 18. Dezember 1936, kurz vor Weihnachten. Die junge Martha bricht mitten in der Nacht zu einer großen Reise nach Böhmen auf. Vermutlich reist sie in einem der damals hochmodernen, aber oft extrem überheizten Schnellzugwagen der BBÖ (Österreichische Bundesbahnen), gezogen von einer mächtigen Dampflokomotive der legendären Reihe 214 oder einer mährischen Personenzuglok.
Um 5:30 Uhr morgens kommt sie im tschechoslowakischen Bahnknotenpunkt Pardubitz (Pardubice) an. Während sie bei einer Tasse heißem Kaffee eine Stunde Aufenthalt überbrückt, greift sie hastig zur Feder und schreibt ihrer Mutter Marie nach Wien.
Ein Rätsel, das die Fantasie beflügelt:
Martha schreibt eine Zeile, die uns heute noch schmunzeln und nachdenken lässt:
„Warum hast Du bei offenem Fenster heruntergeschaut?“
Was spielte sich kurz vor der Abfahrt ab?
War es der Abschiedsschmerz der Mutter, die ihre Tochter in der dunklen Winternacht ungern ziehen ließ und ihr sehnsüchtig hinterherblickte?
War es ein letztes, stummes Winken, als Martha mit ihrem Koffer zum Bahnsteig eilte?
Oder hatte die Mutter in der Hektik des Aufbruchs schlicht vergessen, der Tochter etwas Wichtiges zuzurufen?
Das mögliche Reiseziel:
Da Pardubitz für Martha nur die „erste Umsteigestation“ war, ging ihre Reise noch weiter. Ging es zum Winterurlaub in die tief verschneiten Bergdörfer des Riesengebirges? Oder zu Verwandten ins geschäftige Reichenberg (Liberec)? Das bleibt das Geheimnis dieser Karte.
Ein Traum für Sammler und Historiker:
Vorderseite: Knackscharfes Echtfoto der Wilsonova-Straße in Pardubitz mit dem berühmten Grünen Tor, Oldtimern, Radfahrern und Passanten im Look der 30er Jahre.
Rückseite: Komplett in deutscher Kurrentschrift beschrieben, perfekt lesbar (Transkription wird gerne beigelegt!).
Briefmarken: Zwei seltene tschechoslowakische Original-Briefmarken (u.a. mit dem Porträt von Präsident Tomá Garrigue Masaryk).
Verkaufsbedingungen:
Zustand: Altersentsprechend hervorragend erhalten (Ecken minimal bestoßen, keine Knicke oder Risse) – siehe Originalfotos.
Preis: Fixpreis! (Bitte keine „Was ist letzte Preis?“-Anfragen).
Versand: Der Versand erfolgt sorgfältig und knicksicher verpackt. Versandkostenaufwand: 3,10 €.
Rechtliche Hinweise:
Wichtiger Hinweis zur Historie: Die historischen Details und die Transkription wurden mit KI-Unterstützung recherchiert. Es besteht daher kein Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Richtigkeit der geschichtlichen Details. Eine eigene Recherche wird für Liebhaber empfohlen.
Privatverkauf: Dies ist ein Privatverkauf. Daher erfolgen der Verkauf und der Versand unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung, KEINE Garantie oder Rücknahme.
Holt euch dieses faszinierende Stück Wiener und böhmischer Zeitgeschichte nach Hause!
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