ast & Ehinger Stuttgart: Antiker Jugendstil Gussrahmen "HANDY" um 1910 m. Foto
Privatperson
Detailinformationen
- MaterialMetall
- FarbeGrau
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
Beschreibung
Für € 95,- verkaufe ich den JUGENDSTIL Bilderrahmen aus Metall - Herstellermarke „HANDY“ der Stuttgarter Fabrik Kast & Ehinger - welcher die ebenso alte Photographie eine junge Dame - aus dem Zeitraum 1908 bis 1914 - darstellend beinhaltet.
Der antike Metall-Bilderrahmen "HANDY" von der Stuttgarter Fabrik KAST & EHINGER - aus der Zeit 1908 bis 1914 hat eine Höhe von ca. 20 cm, sowie eine Breite von ca. 13 cm.
Gegossen zwischen 1908 und 1914: Das exakte Gestehungsdatum der Gussform geht auf das Jahr 1908 zurück, in dem die Marke offiziell angemeldet wurde. Die Produktion endete im Sommer 1914 mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs durch die staatlich verordnete Rohstoffrationierung für Luxusgüter. Das Foto stammt von ca. 1914: Das eingesetzte Porträt der Dame wurde anhand der markanten Mode (Matrosenkragen, Frisur) um das Jahr 1914 im Fotostudio aufgenommen. Kast & Ehinger (Stuttgart-Feuerbach): Der Rahmen wurde unter der exklusiven, geschützten Eigenmarke "HANDY" dieser renommierten deutschen Metallwaren- und Druckfarbenfabrik produziert. Das gehobene Bürgertum: Hergestellt wurde der Rahmen für Familien des Mittelstandes der späten Kaiserzeit und Belle Époque. Er war für Haushalte bestimmt, die sich die damals populär gewordene Studiofotografie leisten konnten und diese repräsentativ im Wohnzimmer (Salon) ausstellen wollten.
Aus welchen Materialien Zinkguss (Spelter) oder Zinnlegierung: Das Gehäuse und die Rückwand bestehen aus einer gegossenen Metalllegierung, die eine typisch matte, graue Patina bildet. Eisendraht: Die klappbare Rückenstütze besteht aus unlegiertem, gebogenem Draht. Glas & Karton: Auf der Vorderseite schützt originales, dünnes Fensterglas das auf starken Fotokarton aufgezogene Bild. Später Jugendstil (Art Nouveau): Das Design ist von floralen, organischen Motiven geprägt. Typisch hierfür sind die geschwungenen Linien, das Relief aus Rosenknospen am oberen Rand sowie die schwungvolle, typografische Gestaltung des eingegossenen "Handy"-Schriftzugs auf der Rückseite. Hergestellt als: Mobiler Tischbilderrahmen (Aufstellrahmen), der speziell für das weltweit standardisierte Format der sogenannten Kabinettkarte (Cabinet Card, ca. 16,5 × 11,5 cm) entworfen wurde. Verwendet für: Die dauerhafte Aufstellung und den Schutz eines teuren Familienporträts auf einem Kamin, Salon-Beistelltisch oder Vertiko (Wohnzimmerschrank). Das Objekt befindet sich bis heute im unberührten, vollständigen Originalzustand.
Der Zustand des Bilderrahmens ist als ausgezeichneter, unberührter Originalzustand (Sammlerzustand) zu bewerten. Für ein Metallobjekt, das weit über 110 Jahre alt ist, weist es eine bemerkenswerte Erhaltung auf. Das Metall (Rahmen und Rückwand) Konservierte Original-Patina: Die Oberfläche zeigt eine vollkommen gleichmäßige, authentische Alterspatina. Es gibt keine unschönen Flecken durch nachträgliche, unsachgemäße Reinigungsversuche. Keine Materialschäden: Bei Gusslegierungen dieser Ära (besonders Zinkguss) tritt im Alter oft die gefürchtete „Zinkpest“ auf, die das Metall bröckelig macht. Ihr Rahmen ist absolut stabil, rissfrei und weist keine Verformungen auf.
Die Mechanik (Aufsteller und Scharnier) Vollständig und funktionstüchtig: Der rückseitige Drahtaufsteller ist im Original erhalten, unverbogen und fest in den Laschen verankert. Der Rahmen steht sicher und im korrekten Neigungswinkel. Originale Passung: Die rückseitige Metallplatte schließt bündig mit dem vorderen Rahmen ab, und die filigranen Halteklammern sind alle intakt. Glas und Fotografie Makelloses Glas: Das originale Schutzglas zeigt auf den Fotos keine Sprünge, tiefen Kratzer oder Abplatzungen an den Rändern. Geschütztes Foto: Das Papierbild im Inneren hat über die Jahrzehnte erstaunlich wenig gelitten. Es liegt absolut plan, wellt sich nicht und zeigt keine extremen Stockflecken oder Feuchtigkeitsschäden, die durch mangelnde Abdichtung entstehen könnten. Fazit: Das Objekt befindet sich in einem historisch ehrlichen Zustand ohne jegliche Bastelspuren oder Ergänzungen. Genau diesen Zustand suchen Sammler auf dem Antiquitätenmarkt.
Die Besonderheiten dieses Ensembles aus Bilderrahmen und Fotografie lassen sich in fünf wesentlichen Punkten zusammenfassen, die es von gewöhnlichen Antiquitäten dieser Epoche abheben: Die meisten Gussrahmen aus der Zeit um 1900 sind anonyme Massenware ohne jegliche Zuordnung. Dass dieser Rahmen die eingegossene Herstellermarke „HANDY“ der Stuttgarter Fabrik Kast & Ehinger trägt, macht ihn historisch dokumentierbar und hebt ihn für Markensammler deutlich aus der Masse heraus. Durch die Kombination aus dem Patentjahr der Marke (1908) und dem kriegsbedingten Produktionsstopp für dekorative Metallwaren (1914) lässt sich der Herstellungszeitraum der Gussform auf ein winziges Zeitfenster von nur sechs Jahren eingrenzen. Das ist für Objekte der Alltagskultur dieser Ära außergewöhnlich exakt. Rahmen und Fotografie bilden seit über 110 Jahren eine unzertrennte Einheit. Sehr oft wurden alte Rahmen im Laufe der Jahrzehnte geöffnet, um die Fotos gegen neuere Bilder zu tauschen, oder die Rückwände und Drahtstützen gingen verloren. Dieses Objekt ist in all seinen Einzelteilen (Rahmen, Glas, Foto, Rückwand, Drahtaufsteller) absolut unverbastelt.
Das Foto der Dame (aufgenommen um 1914) und der Rahmen (produziert ab 1908) passen stilistisch und historisch wie ein Puzzlestück zusammen. Das Kleid mit dem damals hochmodischen Matrosenkragen spiegelt exakt dieselbe kurze Übergangsphase kurz vor dem Ersten Weltkrieg wider wie der späte Jugendstil des Rahmens. Gusslegierungen aus dieser Epoche (oft als Spelter oder Zinkguss bezeichnet) neigen durch falsche Lagerung im feuchten Keller oder Dachboden extrem zu Materialermüdung, Rissen oder weißem Lochfraß („Zinkpest“). Dass dieses Stück vollkommen glatt, stabil und ohne Korrosion überlebt hat, ist eine seltene Ausnahme.
Der Jugendstil Bilderrahmen mit der originaler Photographie aus der Zeit 1908 bis 1914 kann gerne abgeholt werden. Ich organisiere auch gerne den Paketdienst-Versand bei Bedarf.
Der Vertrag kommt nicht mit willhaben zustande. Allfällige aus dem Abschluss des Vertrages resultierende Rechte sind ausschließlich gegenüber dem Vertragspartner geltend zu machen. Der Inserent ist Verbraucher. Die im Verbraucherschutzrecht der Union verankerten Verbraucherrechte finden auf den Vertrag keine Anwendung.
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