Codex Laud

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Beschreibung


Codex Laud

Seltenes und gesuchtes Faksimile in neuwertigem Zustand!

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Details zur Faksimile-Edition:
Verlag: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1966
Einband: Faltbuch in Halbleder-Kassette mit Kommentar
Kommentar: 1 Band (42 Seiten) von Cottie A. Burlund
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Detailnahe Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit).

Kodikologie:

Handschrift auf Pergament
Umfang / Format: 48 Seiten / 16,5 × 15,5 cm
Herkunft: Mexiko
Entzstehungsdatum: 16. Jahrhundert
Buchschmuck: 46 ganzseitige Miniaturen aus Piktogrammen
Inhalt: Heiliger Aztekenkalender
Vorbesitzer: William Laud, Erzbischof von Canterbury (1573–1645)

Der Codex ist nach seinem letzten Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury William Laud (gest. 1645) benannt. Zweifellos handelt es sich um eine vorkolumbische Handschrift. Die abgebildeten Götter gehören alle dem aztekisch-toltekischen Pantheon an.

Im Format, in der Seitenzahl, in der Farbgebung und im Stil ähnelt der Codex Laud zwei anderen Bilderhandschriften, dem Codex Fejérváry-Mayer und dem Codex Cospi. Diesen drei am nächsten kommt der Codex Borgia, der allerdings doppelt so groß ist. Eine Verwandtschaft mit mixtekischen Codices ist nicht zu erkennen, auch die Götter sind nicht die der Mixteken.

Der Tod, wie ihn sich die Azteken vor der Eroberung Mexikos vorgestellt haben, ist ein zentrales Thema im Codex Laud. Dieser wurde nach seinem letzten Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury William Laud (gest. 1645) benannt. Entsprechend sind andere Titel für dieses beeindruckende Manuskript auch „Libro de la muerte“ (Buch des Todes) oder Codex Mictlan, nach dem Herrscher der Unterwelt. Neben den Pictogrammen zum Thema Tod enthält das Buch weitere religiöse Instruktionen wie etwa die für die Priesterweihe. Während es sich auf die Zeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert datieren lässt, gestaltet sich die geografische Verortung immer noch schwierig. Es ist durchaus denkbar, dass die Meister der aztekischen Buchmalkunst von Ort zu Ort reisten und auch die Bücher im Reich versendet wurden. Geschadet hat dies der Qualität der Bilder jedenfalls nicht – sie bestechen weiterhin durch ihre geordnete und zugleiche lebendige Farbgebung.

Versand innerhalb Österreichs 7 Euro

Maya, Azteken, Mixteken, präkolumbisch, präkolumbianisch, Bilderschrift, Mythologie

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