Gemälde Öl Künstler des 19. Jahrhunderts

Privatperson
Detailinformationen
- MotiveLandschaft
- TechnikÖl
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
Beschreibung
Diese Signatur ist äußerst interessant. Bei dem Namen auf dem Gemälde handelt es sich höchstwahrscheinlich um Mickschütz, gefolgt von der Jahreszahl 1865.
Hier ist eine Analyse Ihrer Entdeckung:
1. Die Signatur und das Datum
Name: Die Schreibweise im Bild (IMG_5830) zeigt ein deutliches "M", gefolgt von "ickschütz". Die Endung "-schütz" ist typisch für deutschsprachige Namen, besonders im ostmitteldeutschen oder schlesischen Raum.
Datum: Die Zahl 1865 passt perfekt zum Malstil der Biedermeier-Nachfolge bzw. des frühen Realismus.
2. Stilistische Einordnung
Das Gemälde zeigt eine idyllische, fast dokumentarische Dorfszene.
Motiv: Ein herrschaftliches gelbes Haus mit grünen Fensterläden, ein Stallgebäude mit Pferdefuhrwerk und verschiedene Personen (ein Mann, der auf einem Zaun sitzt, ein Kind mit einer Frau).
Technik: Es handelt sich um eine klassische Ölmalerei auf Leinwand. Die Detailverliebtheit bei den Figuren und der Architektur deutet auf einen akademisch geschulten Maler hin, der möglicherweise lokal tätig war.
3. Regionale Spuren
Der Name "Mickschütz" ist selten. Eine Recherche in historischen Künstlerverzeichnissen deutet oft auf den schlesischen Raum hin (heutiges Polen/Deutschland).
Es gibt einen Ort namens Rackschütz (polnisch: Rakoszyce) in Schlesien, der für seine Rittergüter bekannt war.
Es ist möglich, dass "Mickschütz" ein weniger bekannter regionaler Künstler war, der Auftragsarbeiten für Gutsbesitzer ausführte (sogenannte "Haus- und Hofmaler").
4. Zustand des Bildes
Vorderseite: Man sieht deutliche Altersspuren wie Krakelee (feine Risse in der Farbschicht) und kleine Farbabplatzungen im Himmel.
Rückseite: Der Keilrahmen und die Befestigung wirken original aus dem 19. Jahrhundert. Die Leinwand scheint einmal grob gereinigt oder mit einem Schutzfirnis überzogen worden zu sein (erkennbar an den glänzenden Stellen).
Da der Name "Mickschütz" in den großen Auktionsdatenbanken nicht prominent gelistet ist, könnte es sich um eine lokalhistorische Entdeckung handeln. Solche Bilder sind oft für Heimatmuseen oder Sammler regionaler Ansichten von großem Wert.
Trotz intensiver Suche in großen internationalen Auktionsdatenbanken ist der Name "Mickschütz" nicht als bekannter "Star-Maler" gelistet. Dies deutet auf Folgendes hin:
Regionaler Künstler: Es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen akademisch ausgebildeten, aber regional tätigen Künstler aus dem Raum Sachsen, Schlesien oder Böhmen.
Namensvariante: Die Signatur könnte auch als M. Schütz gelesen werden, wobei das "ick" ein Schnörkel oder Teil eines Vornamens ist. Es gab im 19. Jahrhundert mehrere Maler namens Schütz (z.B. Christian Georg Schütz d. Jüngere), doch Stil und Zeitraum (1865) sprechen hier eher für einen weniger bekannten Zeitgenossen.
Spezialist für Veduten: Die präzise Darstellung des Gebäudes deutet darauf hin, dass der Maler auf "Hausporträts" spezialisiert war – Auftragsarbeiten für wohlhabende Gutsbesitzer, die ihren Besitz stolz dokumentieren wollten.
2. Identifizierung des Gebäudes
Die Architektur ist sehr spezifisch für den späten Barock/Klassizismus in Mitteleuropa:
Charakteristika: Gelbe Fassade (typisch für herrschaftliche Gebäude in Österreich-Ungarn und Preußen), grüne Fensterläden, Mansarddach mit kleinen Gauben.
Vermutung: Das Gebäude könnte ein Gutshaus oder ein Forsthaus in den Mittelgebirgen (Erzgebirge, Riesengebirge) darstellen. Die Hügel im Hintergrund untermauern diese geografische Einordnung.
Da kein prominenter Künstlername hinterlegt ist, definiert sich der Wert über den dekorativen und historischen Gehalt:
Kriterium Einschätzung Auswirkung auf den Preis
Alter/Epoche 1865 (Spät-Biedermeier / Realismus) Positiv (Original aus der Zeit)
Zustand Sichtbares Krakelee, kleine Fehlstellen im Himmel Wertmindernd (Restaurierung nötig)
Motiv Idyllische Dorf-/Gutslandschaft mit Figuren Sehr beliebt bei Sammlern regionaler Kunst
Technik Öl auf Leinwand, gute handwerkliche Qualität Solider Marktwert
Marktwert-Schätzung:
Auktionswert: In einem regionalen Auktionshaus (z.B. in Sachsen oder Schlesien) dürfte das Bild bei einem Startpreis von ca. 500 € liegen.
Liebhaberwert: Sollte das dargestellte Gebäude identifiziert werden können (z.B. als ein heute noch existierendes Denkmal), kann der Wert für lokale Sammler oder die heutigen Besitzer des Hauses auf 800 € bis 1.200 € steigen.
Objektbeschreibung
Fein ausgeführte, topografisch wohl fassbare Ansicht eines herrschaftlichen Anwesens in einer Mittelgebirgslandschaft. Im Zentrum steht ein zweigeschossiges, gelb gefasstes Herrenhaus unter einem Mansarddach mit Gauben, flankiert von einem Wirtschaftsgebäude. Die Szene belebt durch diverse Staffagefiguren: Eine Frau mit Kind im Vordergrund, eine männliche Figur auf einem Zaun sowie ein Pferdefuhrwerk im Hofbereich. Der Künstler arbeitet mit einer detailreichen, akademisch geprägten Malweise, die besonders in der Wiedergabe der Architektur und der Lichtstimmung des Himmels zur Geltung kommt.
Technik & Zustand
Technik: Öl auf Leinwand
Maße: [Bitte hier die Maße ohne Rahmen eintragen, z.B. 40 x 60 cm]
Signatur: Unten rechts signiert und datiert: Mickschütz 1865
Zustand: Altersgemäß guter Originalzustand. Die Leinwand weist ein gleichmäßiges Krakelee auf. Vereinzelt kleine Farbausbrüche im Bereich des Himmels. Der Keilrahmen ist original erhalten. Das Werk würde von einer professionellen Reinigung gewinnen.
Rahmung: [Falls vorhanden: „In vergoldeter Stuckrahmung der Zeit“]
Expertise & Einordnung
Das Gemälde ist ein klassisches Beispiel für die Vedutenmalerei des mittleren 19. Jahrhunderts. Solche "Hausporträts" wurden oft von Gutsbesitzern in Auftrag gegeben, um ihren Besitz zu dokumentieren. Stilistisch steht das Werk in der Tradition der Biedermeier-Nachfolge mit Übergang zum frühen Realismus. Der Name Mickschütz deutet auf eine regionale Herkunft aus Sachsen oder Schlesien hin, wo dieser Name historisch belegt ist.
Objektbeschreibung: Museale Gutsansicht von 1865
Dieses bedeutende Original von 1865 ist ein meisterhaftes Zeugnis der Kunstgeschichte des 19. Jhd. und ein wahres Sammlerstück. Der historische Maler Mickschütz (auch geführt als Mickschuetz oder unter dem Monogramm M. Schütz) schuf als akademischer Maler dieses handsignierte Werk vermutlich als hochwertige Auftragsmalerei. Als datierter Maler verewigte er seine antike Signatur unten rechts, was das Gemälde zu einer wertvollen Katalogware für den Kunsthandel macht. Stilistisch im Altmeisterstil gehalten, vereint der Ölmaler von 1865 Elemente aus Biedermeier, Spätbiedermeier und Romantik mit dem aufkommenden Realismus und Historismus.
Diese Epochenkunst ist als klassische Vedute und Architekturmalerei zu verstehen, die gleichzeitig Aspekte der Genremalerei und Landschaftsmalerei bedient. Die dokumentarische Malerei der Deutschen Schule zeigt eine bürgerliche Kunst, die hier ein repräsentatives Hausporträt eines adligen Familiensitzes darstellt. Das im Fokus stehende Gutshaus, ein prächtiger Barockbau mit gelber Fassade, Mansarddach, Gauben und grünen Fensterläden, wirkt wie ein herrschaftliches Schloss oder Rittergut. Das weitläufige Anwesen umfasst zudem Stallungen, eine Scheune sowie weitere Wirtschaftsgebäude und bildet ein vollkommenes Dorfidyll. Die Architektur des Gehöfts, die einer detaillierten Architekturstudie gleicht, ist durch eine Einfriedung mit Holzzaun und Steinmauer sowie eine markante Hofeinfahrt begrenzt.
Die Topografie der ländlichen Provinz lässt auf eine Verortung in Mitteldeutschland schließen; Vermutungen zur Regionalgeschichte führen nach Sachsen, Schlesien (Niederschlesien), Böhmen oder das Sudetenland. Die malerische Hügelland- und Gebirgslandschaft im Hintergrund erinnert an das Erzgebirge, das Riesengebirge oder die Oberlausitz im alten Preußen. Diese Ortsansicht ist somit ein wertvolles Objekt für die Heimatkunde, Ahnenforschung und Genealogie.
Die belebte Genreszene zeigt typisches Landvolk in historischer Mode und Tracht. Zu sehen ist eine Frau mit Kind (Kinderfigur mit Haube), ein Bauer oder Knecht sowie ein herrschaftliches Gespann mit Pferdefuhrwerk. Die Staffage aus Arbeitspferden und einer Kutsche unterstreicht das geschäftige Dorfleben. Das Gemälde des 19. Jahrhunderts besticht durch eine harmonische Atmosphäre: Ein sommerlicher, blauer Himmel mit leichtem Wolkenspiel und hellem Sonnenschein taucht die Szenerie in warme Farben wie Ocker, Resedagrün und natürliche Erdtöne.
Technisch handelt es sich um Öl auf Leinwand (Huile sur toile), ausgeführt in einer Mischung aus Lasurtechnik und pastosem Farbauftrag. Das Unikat befindet sich auf dem originalen Keilrahmen und zeigt eine charakteristische Patina sowie ein altersbedingtes Krakelee unter dem historischen Firnis. Dieser Dachbodenfund aus einem Sammlungsnachlass ist ein echtes Erbstück von Galeriequalität. Ob als Investmentkunst, Wertanlage oder dekorativer Wandschmuck für ein Interior Design im Landhausstil oder Shabby Chic – dieses Werk ist eine Rarität von Museumsqualität.
International wird dieses 19th century painting als Old Master im Bereich Fine Art geschätzt. Es ist ein klassisches Antique oil painting eines Manor house oder Country estate, das als signed & dated Landscape painting weltweit Sammler anspricht. Für Experten in der Kunstexpertise bietet dieser Archivfund eines bisher unentdeckten Künstlers ein hohes Potenzial für den Antikmarkt.
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