Korrespondenz an Fräulein Alice von Netoliczka - Zwei historische Briefumschläge der k. u. k. Post (Graz, 1911) Historisches Post-Set: Zwei gelaufene Briefe mit k. u. k. Freimarken (Ausgabe 1908/1911) Zeugnisse bürgerlicher Schreibkultur

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Detailinformationen
- LandÖsterreich
- ZustandGebraucht
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Beschreibung
Historisches Post-Set: Zwei gelaufene Briefe mit k.u.k. Freimarken (Ausgabe 1908/1911)
Zeugnisse bürgerlicher Schreibkultur – Zwei authentische Briefumschläge an Fräulein Alice von Netoliczka aus der Spätzeit der Monarchie
PREIS FÜR BEIDE
Brief 1: An Fräulein Alice von NetoliczkaGute Überschrift:Kaiserliche Korrespondenz – Historischer Briefumschlag mit Freimarke der k.u.k. Post (Graz, 1911)Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen historischen Briefumschlag, der als authentisches Postdokument der österreichisch-ungarischen Monarchie einzustufen ist.Postgeschichtlicher Kontext: Der Umschlag ist mit einer Freimarke der Ausgabe 1908 versehen, welche den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. im Profil zeigt. Diese Briefmarkenserie, gestaltet von Koloman Moser und gestochen von Ferdinand Schirnböck, ist ein herausragendes Beispiel für den Jugendstil und die grafische Ästhetik der späten k.u.k. Ära.Katalognummer: Es handelt sich um eine 10-Heller-Marke. Diese spezifische Ausgabe war im regulären Postverkehr für Inlandsbriefe gebräuchlich und dokumentiert die effiziente Postlogistik der Monarchie vor dem Ersten Weltkrieg.Physikalische Beschaffenheit: Der Umschlag besteht aus zeitgenössischem, leicht gebräuntem Papier. Die handschriftliche Anschrift in Kurrentschrift unterstreicht den authentischen, persönlichen Charakter des Dokuments.Analyse der historischen Adressierung (Das Dokument der Zeit)Diese Korrespondenz ist deshalb von besonderem Wert, weil sie einen unmittelbaren Einblick in die bürgerliche Kommunikationskultur bietet:Adressat: „Fräulein Alice von Netoliczka“ in Graz, Villefortgasse 13. Die Anrede „Fräulein“ und der Adelsname „von Netoliczka“ verweisen auf das gehobene Bürgertum der k.u.k. Zeit, für die solche handschriftlichen Mitteilungen der Standard waren.Handschrift: Die Kurrentschrift (deutsche Schreibschrift) auf dem Umschlag ist ein klassisches Beispiel für die Schreibkultur vor der Einführung der lateinischen Ausgangsschrift.Poststempel: Der Stempelabdruck auf der Marke (Datum: 25. VI. 1911) ermöglicht eine exakte zeitliche Verortung des Postlaufs, drei Jahre nach dem Erscheinen der Markenausgabe von 1908.Ikonografie und grafische Gestaltung des ObjektsDas visuelle Design ist ein Paradebeispiel für die amtliche Ästhetik der k.u.k. Zeit:Zentralmotiv der Marke: Die Briefmarke nutzt das klassische Porträt Kaiser Franz Josephs I., um die staatliche Präsenz im Alltag zu unterstreichen.Typografie: Die handschriftliche Kurrentschrift auf dem Umschlag kontrastiert mit der strengen, symmetrischen Anordnung der gedruckten Marke.Rückseite: Die Rückseite des Umschlags zeigt die klassische Faltung, wie sie für die damalige Zeit typisch war.Historischer Kontext: Die Ära der k.u.k. PostDas Objekt entstammt einer Zeit, in der das Postwesen ein essenzielles Bindeglied der weitverzweigten österreichisch-ungarischen Monarchie war. Die Abstempelung aus dem Jahr 1911 markiert eine friedliche, aber politisch angespannte Spätphase der Monarchie.Materialzustand und sammlerische Bewertung (Grading)Der Erhaltungszustand ist für ein über 110 Jahre altes Objekt bemerkenswert:Papierbeschaffenheit: Die natürliche Alterung und die leichte Patina belegen das hohe Alter. Es sind keine groben Beschädigungen oder großflächigen Stockflecken ersichtlich.Stempelung: Der Entwertungsstempel ist gut lesbar und zentral auf der Briefmarke platziert.Provenienz: Die Tatsache, dass ein solcher Umschlag über ein Jahrhundert überdauert hat, deutet auf eine gezielte Aufbewahrung hin.Marktwert-Analyse und Ausblick 2026Während einfache Briefmarken dieser Epoche oft in großen Mengen vorliegen, ist ein vollständiger, zeitgenössisch gelaufener Briefumschlag (Beleg) für Sammler deutlich interessanter.KriteriumBewertungEinfluss auf den WertHistorischer RangAuthentisches ZeugnisHochPhysischer ZustandGut erhaltene PatinaHochMarkttrend 2026Stabiles InteressePositivMarkteinschätzung: Für einen spezialisierten Sammler von k.u.k.-Philatelie liegt der Wert schätzungsweise zwischen 15 € und 30 €.Zusammenfassung für das ArchivDieses Objekt ist mehr als ein Papierstück; es ist ein Dokument der österreichischen Post- und Sozialgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Ein wertvolles Dokument für jede Sammlung zum Thema „Österreichische Postgeschichte 1900–1914“.Brief 2: An Fräulein Alice von Netoliczka (Variante)(Hinweis: Dieser Umschlag weist eine ähnliche Adressierung auf, zeigt jedoch einen abweichenden Stempel und eine andere Anordnung der handschriftlichen Kurrentschrift.)Gute Überschrift:Kaiserliche Korrespondenz – Historischer Briefumschlag mit 10-Heller-Freimarke (k.u.k. Post, 1911)Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen historischen Briefumschlag, der als authentisches Postdokument der österreichisch-ungarischen Monarchie einzustufen ist.Postgeschichtlicher Kontext: Auch dieser Umschlag ist mit der ikonischen 10-Heller-Freimarke (Ausgabe 1908) frankiert, die Kaiser Franz Joseph I. zeigt.Physikalische Beschaffenheit: Der Umschlag besteht aus gealtertem Papier mit einer dem Alter entsprechenden Patina. Die handschriftliche Anschrift in Kurrentschrift ist besonders schwungvoll ausgeführt.Analyse der historischen AdressierungDiese Korrespondenz ist ein Beleg für die persönliche Korrespondenz der Ära:Adressat: „An Fräulein Alice von Netoliczka“ in Graz. Die sehr künstlerisch ausgeführte Kurrentschrift unterstreicht die Sorgfalt, die bei der Korrespondenz des gehobenen Standes angewandt wurde.Poststempel: Der Stempel zeigt ebenfalls das Datum 1911, wobei die Platzierung des Stempels über der Marke eine klare Entwertung vornimmt.Ikonografie und grafische GestaltungDie Kombination aus der roten 10-Heller-Marke und der schwarzen Tinte der Handschrift erzeugt einen zeitlosen ästhetischen Kontrast. Die Rückseite zeigt die klassische Faltung der Umschlag-Konfektionierung dieser Zeit.Materialzustand und sammlerische Bewertung (Grading)Der Zustand ist als gut zu bezeichnen, mit einer für das Alter typischen Papierbräunung, die den historischen Charakter unterstreicht. Die Briefmarke ist sauber entwertet.Marktwert-Analyse und Ausblick 2026Ähnlich wie bei dem ersten Umschlag ergibt sich der Wert durch die geschlossene Einheit von Marke, Stempel und historischer Adressierung.KriteriumBewertungEinfluss auf den WertHistorischer RangDokument der ZeitHochPhysischer ZustandAuthentische AlterungHochSammlerinteresseKonstante NachfragePositivMarkteinschätzung: Auch hier liegt der realistische Marktwert für einen Sammler bei 15 € bis 30 €.Zusammenfassung für das ArchivDieses Objekt ergänzt die Korrespondenz um Fräulein von Netoliczka und dokumentiert die postalische Routine im Graz der Jahre vor 1914. Ein zeitkritisches Dokument der Wiener Jugendstil-Philatelie.(Abschließende Hinweise für beide Objekte)Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert - bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf nochmal, wenn Ihnen exakte Maße auf den Milimeter oder Zentimeter genau, sehr wichtig sind.Beachten Sie, dass alle Angaben zur Zeitlichen Einordnung dieses Werkes nach bestem Wissen gemacht wurden, aber keine Garantie und Anspruch auf Richtigkeit und Exaktheit abgegeben werden kann.
W03/2026
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