1882: Spiele The laws of Piquet and of Rubicon Piquet Kartenspiel Anleitung Spiel
Detailinformationen
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*Berechnung basiert auf hypothetischer Vergleichsrechnung.
Beschreibung
The laws of Piquet and of Rubicon Piquet.
Herausgeber: "Cavendish"
Verlag: De la Rue
London
1882
3. Auflage
118 Seiten
sehr hübscher Original-Leineneinband mit Goldschnitt rundum
17 x 11,5 cm
Piquet (deutsch: Pikett oder Rummelpikett, früher auch Piket) gilt als eines der interessantesten und anspruchsvollsten Kartenspiele für zwei Personen. Piquet kann aber nach derselben Methode wie etwa Écarté oder Backgammon auch als Piquet-Chouette zu drei oder mehr Personen gespielt werden.
Die ersten systematischen Darstellungen von Piquet im 17. Jahrhundert behaupten zwar eine sehr viel frühere Tradition, doch gibt es hierfür (noch) keine Belege. So ist die Erwähnung als „Novität“ in Gargantua und Pantagruel, dem grobianischen Schelmenroman von François Rabelais von 1532, einer der ersten Nachweise eines französischen Ursprungs. Für diesen spricht auch, dass erst 1625 mit der Hochzeit von Henriette Marie de Bourbon mit dem englischen König Karl I. mit dem Hofstaat aus Paris dieses Kartenvergnügen in London populär wurde.[1] Im Historienfilm Amber, die große Kurtisane wird das Spielvergnügen am englischen Hof detailgetreu geschildert.
Die ältesten deutschsprachigen Regeln stammen von August II. von Braunschweig-Wolfenbüttel, der für sein Interesse an Spielen bekannt ist. Seine Piquet-Regeln wurden allerdings nie zu Lebzeiten veröffentlicht.[2] Zur schnellen Verbreitung des Spiels trug bei, dass im Barock zum einen die Figuren des Kartenspiels und die sich ergebenden Konstellationen auf die Spielenden übertragen wurden, zum anderen in der höfischen Gesellschaft sich die festen Hierarchiegrenzen nicht nur, aber eben auch durch „Glück“ überwinden ließen.[3][4] Auch mit Fortunas Hilfe zu Wohlstand kommen zu können, war hilfreich. Dieses Ineinander der Motive Liebe, Glück und Aufstieg ist dann auch Grundthema der belletristischen Schilderung von Piquet als dem populärsten Kartenspiel seiner Zeit. So wird es selbst in der pietistischen Literatur aufgegriffen, z. B. bei Wilhelm Köster (1765–1802). „Amor und mein Mädchen, Lina,/ Spielten einst Pikett um Küsse/ Amor aber musste zahlen./ Dann verspielt er seinen Köcher,/ Seinen Bogen, seine Pfeile,/ Und die Tauben seiner Mutter,/ Und den Zug von Spatzen auch noch.“[5]
Die folgende Darstellung der Regeln stützt sich auf Meyers Konversationslexikon von 1888.
[wikipedia]
Vorderdeckel mit Vorsatzblatt vom Block abgelöst, sonst kaum Alters-/ Gebrauchsspuren
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