Bollex paillard 8 mm Schmal Film Projektor original verpackt aus 1962

2525 Schönau an der Triesting
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Zuletzt geändert: 03.08.2026, 06:10 Uhr | willhaben-Code: 1043700259
€ 210Verkaufspreis

Son
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Detailinformationen

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Beschreibung

Den im Jahr 1962 erworbenen 8 mm Schmalfilm Projektor Bollex paillard 18 -5 in der originalen Verpackung mit der Rechnung vom 2. 8. 1962, und mit einer unbenutzten weißen Verpackungs-Tasche, einer Film Spule, der Verkabelung, der Gebrauchsanweisung,... verkaufe ich für € 210,-.


Herstellungsjahr: 1962 Historischer Beleg: Das exakte Verkaufsdatum ist durch Ihren originalen Kassenzettel von Foto Niedermeyer auf den 2. August 1962 datiert. Die Produktion dieses Modells startete kurz zuvor im Jahr 1961. Hersteller: Paillard S.A. (oft auch als Bolex-Paillard bezeichnet). Produktionsort: Sainte-Croix, in der Schweiz („Made in Switzerland“). Das Unternehmen war weltweit berühmt für seine Schweizer Präzisionsmechanik bei Filmkameras und Projektoren. Zielgruppe: Amateurfilmer, Familien und Hobby-Kinofreunde im gehobenen Konsumentenbereich. Zweck: Für Menschen, die ihre selbst gedrehten Urlaubserinnerungen, Familienfeste oder Dokumentationen im weit verbreiteten 8mm-Filmformat (Normal-8) zu Hause im Wohnzimmer auf eine Leinwand projizieren wollten. Durch den hohen Kaufpreis war es damals ein echtes Statussymbol und Luxusprodukt.   Aus welchen Materialien wurde er erzeugt?   Gehäuse & Chassis: Aluminium-Druckguss – robust, langlebig und im typisch grauen Hammerschlag-Lack der 1960er Jahre beschichtet. Innere Mechanik: Hochwertiger Stahl und Messing für die Zahnräder, Greifer und Wellen, um höchste Schweizer Laufgenauigkeit zu garantieren. Optik (Objektiv): Präzisionsglas mit einer Metallfassung (die berühmten Bolex Hi-Fi oder Kern-Paillard Linsen). Zubehör & Koffer: Gummierter Kunststoff für die Standfüße, Kunstleder/Vinyl für die weiße Reißverschlusstasche sowie Pappe/Karton für die Originalverpackung und Inlays.   Es befindet sich dieser Projektor in einem außergewöhnlich guten, musealen Gesamtzustand (Sammlerzustand Note 1). Ein so unberührtes Komplettset ist extrem selten zu finden. Äußerer und optischer Zustand (Hervorragend)   Gehäuse & Lackierung: Die graue Hammerschlag-Lackierung des Koffers und des Zubehördeckels weist keinerlei Kratzer, Dellen oder typischen Lackabplatzungen auf. Das Metall hat keine Oxidationsspuren. Sauberkeit: Es gibt keine öligen Rückstände, Staubschichten oder Stockflecken, was auf eine jahrzehntelange, perfekt trockene Lagerung im Wohnbereich (nicht im feuchten Keller oder Dachboden) hinweist.   Zubehör & Dokumentation (Makellos & Vollständig)   Dokumente: Die Gebrauchsanweisung, der Transportsicherungs-Zettel und der originale Kaufbeleg von 1962 sind perfekt erhalten – ohne Eselsohren, Risse oder Kaffeeflecken. Zubehörteile: Die originale Metallspule ist absolut gerade und unverzogen. Die weiße Vinyltasche und das originale Netzkabel sind flexibel und optisch wie neu. Sogar die originale Verpackung mit den empfindlichen Papp-Inlays hat die 64 Jahre fast unbeschadet überstanden.  Technischer Zustand (Ungeprüft, aber mit exzellenten Voraussetzungen)

Mechanik: Da der originale Transportsicherungs-Zettel noch am Gerät hing, wurde der Projektor nach dem Kauf im Jahr 1962 vermutlich kaum oder gar nicht benutzt und wie in einer Zeitkapsel gelagert. Wichtiger Hinweis vor dem ersten Einschalten: Da das Gerät so lange stand, ist der interne Gummi-Antriebsriemen über die Jahrzehnte möglicherweise spröde geworden. Zudem müssen Sie zwingend die im Zettel beschriebene rote Transportsicherung im Inneren entfernen, bevor Sie den Motor das erste Mal starten.   Die größte technische Besonderheit des Bolex Paillard 18-5 ist seine revolutionäre, flimmerfreie Zeitlupe bei einer Geschwindigkeit von 5 Bildern pro Sekunde. Zu Beginn der 1960er Jahre war dieses Feature ein meilenweit vorausgedachter, technologischer Durchbruch auf dem Kinomarkt. Die wichtigsten Besonderheiten im Überblick.  Das Problem damals: Wenn man alte Projektoren verlangsamte, fing das projizierte Bild unerträglich an zu flackern und zu flimmern. Die Bolex-Lösung: Paillard verbaute eine raffinierte, automatische Sektorenblende. Sobald man den Hauptschalter auf 5 Bilder pro Sekunde stellte, wechselte die Blende mechanisch von 3 auf 9 rotierende Flügel. Der Effekt: Das Auge nahm dadurch bei der Zeitlupe exakt die gleiche Lichtwechselfrequenz wahr wie bei der normalen Vorwärtsvorführung mit 18 Bildern pro Sekunde. Die Zeitlupe lief somit absolut flüssig, hell und augenschonend.   Rückwärtige Filmandruckplatte (Sprung Gate)   Im Gegensatz zu fast allen anderen Amateurgeräten dieser Zeit besitzt der 18-5 eine rückwärtig abgefederte Filmbahn. Das bedeutet, dass der Film von hinten gegen das Bildfenster gedrückt wird. Dadurch wanderte das Bild selbst bei dicken Filmklebestellen (Spleißen) oder welligem Filmmaterial niemals aus dem Fokus – die Schärfe blieb über die gesamte Rolle bombenfest konstant. Integrierter Raumlicht-Anschluss   An der Rückseite besitzt das Gerät eine spezielle Steckdose für eine herkömmliche Tisch- oder Stehlampe im Wohnzimmer. Sobald man den Projektor startete und das Kinolicht anging, erlosch die Zimmerlampe automatisch. Schaltete man den Projektor aus, ging das Raumlicht von alleine wieder an – echtes Heimkino-Feeling im Jahr 1962!. Fortschrittlicher Wärmeschutz (Catathermic Filter)   Um zu verhindern, dass die heiße 50-Watt-Lampe den wertvollen Zelluloid-Film bei der langsamen 5-Bilder-Projektion zum Schmelzen bringt, verbaute Bolex einen speziellen Wärmeschutzfilter. Dieser filterte die Hitze heraus, ließ aber die volle Lichthelligkeit auf die Leinwand durch.


Die Maße der Verpackung sind: Breite: ca. 33 cm, Höhe: ca. 29,5 cm, Tiefe: ca. 25,5 cm.


Der in der Schweiz im Jahr 1962 hergestellte Bollex paillard 8 mm Film Projektor im Originalkarton mit allen zusätzlichen - in der Fotogalierie aufgezeigten Gegenständen - kann gerne abgeholt werden. Ich organisiere bei Bedarf gerne auch den Paketdienst Versand.

Der Vertrag kommt nicht mit willhaben zustande. Allfällige aus dem Abschluss des Vertrages resultierende Rechte sind ausschließlich gegenüber dem Vertragspartner geltend zu machen. Der Inserent ist Verbraucher. Die im Verbraucherschutzrecht der Union verankerten Verbraucherrechte finden auf den Vertrag keine Anwendung.


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