ENNASCOP 3000
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Detailinformationen
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung
Beschreibung
ENNASCOP 3000
DAS ENNASCOP OPAQUE PROJECTOR
Das ennaScop ist ein klassischer Episkop-Projektor, der von der deutschen Firma Enna Werk in München hergestellt wurde. Diese Geräte waren vor allem in den 1970er und 1980er Jahren in Schulen, bei Künstlern und im Grafikdesign weit verbreitet.
FUNKTIONSWEISE UND TECHNIK
Im Gegensatz zu klassischen Diaprojektoren arbeitet ein ennaScop nach dem Reflexionsprinzip. Es projiziert keine transparenten Filme, sondern undurchsichtige Vorlagen.
+ Das Gerät besitzt eine starke interne Lichtquelle, meist eine Halogenlampe mit 150 bis 300 Watt.
+ Diese Lampe beleuchtet die flach auf den Boden des Geräts gelegte Vorlage von oben.
+ Ein interner Spiegel fängt das reflektierte Licht auf und leitet es durch ein grosses Objektiv nach aussen an die Wand.
+ Die Schärfe wird manuell durch das Drehen oder Verschieben des Objektivs eingestellt.
TYPISCHE MODELLE
Es gibt verschiedene Generationen des Geräts, die sich vor allem in der Lichtleistung und der Gehäuseform unterscheiden.
+ ennaScop 2000: Ein sehr verbreitetes Modell mit kompakter Bauweise und meist einer 150-Watt-Halogenlampe.
+ ennaScop 3000: Ein neueres Modell, oft mit verbesserter Kühlung und leicht verändertem Design.
TYPISCHE ANWENDUNGSBEREICHE
+ Kunst und Handwerk: Maler nutzen das Gerät, um kleine Skizzen oder Fotos im richtigen Verhältnis stark vergrössert auf eine Leinwand oder Wand zu projizieren und dort die Konturen nachzuzeichnen.
+ Bildung: Lehrer konnten damit Buchseiten, Postkarten oder kleine Dokumente direkt für die gesamte Klasse an die Wand werfen, ohne vorher Folien kopieren zu müssen.
WICHTIGE HINWEISE FÜR DIE NUTZUNG HEUTE
Falls du ein solches Gerät heute noch verwenden möchtest, solltest du auf zwei Dinge besonders achten.
+ Wärmeentwicklung: Die starken Lampen erzeugen enorme Hitze. Das eingebaute Gebläse muss einwandfrei funktionieren, da sonst die Vorlage (z.B. empfindliches Fotopapier) versengen kann.
+ Ersatzlampen: Die originalen Halogenleuchtmittel werden nicht mehr produziert. Man muss heute im Fachhandel nach passenden Ersatztypen mit identischer Sockelbezeichnung und Wattzahl suchen.
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JA, DER VERGLEICH TRIFFT ES SEHR GUT
Man kann ein ennaScop tatsächlich als einen der analogen Vorläufer des heutigen Beamers betrachten. Die Grundidee ist genau dieselbe: Ein Bild soll für ein grösseres Publikum oder zur besseren Bearbeitung gross an eine Wand projiziert werden.
UNTERSCHIEDE ZUM MODERNEN BEAMER
Obwohl der Zweck ähnlich ist, unterscheidet sich die Technik grundlegend von digitalen Geräten.
+ Rein analoge Technik: Ein ennaScop hat keinerlei digitale Anschlüsse, keine Pixel und keinen internen Speicher. Es verarbeitet ausschliesslich physische Objekte.
+ Keine Signalquelle nötig: Während ein Beamer ein Signal von einem Computer, Smartphone oder DVD-Player braucht, benötigt das ennaScop nur das echte Papier oder Foto, das direkt in das Gerät eingelegt wird.
+ Live-Projektion von Objekten: Man kann sogar flache, dreidimensionale Gegenstände wie eine Münze, ein Blatt von einem Baum oder eine Uhr auf den Projektionsboden legen, und das Gerät wirft das reale Objekt vergrössert an die Wand.
WARUM ES HEUTE KAUM NOCH GENUTZT WIRD
Der moderne Beamer und andere digitale Werkzeuge haben das Episkop in fast allen Bereichen verdrängt.
+ Auflösung und Helligkeit: Digitale Beamer sind extrem hell und scharf. Ein ennaScop erfordert meist einen fast komplett abgedunkelten Raum, damit man das projizierte Bild gut erkennen kann.
+ Flexibilität: Heute fotografiert man eine Buchseite einfach mit dem Smartphone und schickt das Bild per WLAN an den Beamer. Das geht schneller und schont die Originale vor der enormen Hitze der alten Projektorlampen.
In der Kunstszene und im Handwerk wird das ennaScop wegen seiner einfachen Handhabung beim Abzeichnen von Vorlagen aber auch heute noch vereinzelt als Werkzeug geschätzt.
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