Fritz von Herzmanovsky Orlando, Kampfszene
Detailinformationen
- MotiveAndere Motive
- TechnikGraphit
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
Beschreibung
Fritz von Herzmanovsky Orlando, O.T. (Kampfszene), um 1920, Bleistift/Papier, 13,9 x 19,8 cm, rückseitig Nachlassstempel. Beiliegend eine Fotokopie mit Stempel des Brenner-Archivs und Archivnummer 11983.
Fritz von Herzmanovsky-Orlando oder FHO, wie er signierte, wurde 1877 in Wien geboren. Er war vieles in einem: Stadtbaumeister, Erfinder, Bühnenbildner, vor allem aber Zeichner und Schriftsteller u.a. “Der Gaulschreck im Rosennetz“). Herzmanovskys Variante der Österreichischen steht nicht nur für Schlamperei, Bürokratie, holden Schwachsinn, abgewirtschaftetem Adel, es geht auch um skurille Geschichtsdeutungen, Okkultismus, schwer erträgliche politische Ansichten. In seinen Zeichnungen erlebt man ihn jedenfalls wie Zeitgenosse Karl Wolfskehl als „schnurrigen, tollen, verträumten, geistübersprühten, phantasiegejagten Wundermann“. Er selbst deutet sein Werk einmal als „letzten, unwirklichen Goldhauch über dem Aspekt eines versunkenen Österreichs“.
Herzmanovsky, eng befreundet mit Alfred Kubin, übersiedelte 1916 nach Meran, wo er 1954 starb. Sein vorher nur Insidern bekanntes Werk wurde posthum berühmt, vor allem durch Torbergs vierbändige, von der Literaturwissenschaft heftig kritisierte, Ausgabe und die zehnbändige Gesamtausgabe im Residenz Verlag. Sein Nachlass befindet sich im Brenner-Archiv in Innsbruck und in der Handschriftensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.
Besichtigung in Salzburg nach Vereinbarung möglich.
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Galerie Altnöder, Salzburg
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