UdSSR Opernglas LZOS 2,5x60 - Rarität im Lederetui (1950er) - Neuwertig!
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Detailinformationen
- ZustandNeuwertig
- ÜbergabeSelbstabholung, Versand
*Berechnung basiert auf hypothetischer Vergleichsrechnung.
Beschreibung
Ein - von der LYTCARINO OPTISCHE GLASFABRIK (LZOS) hergestelltes - neuwertiges THEATER- oder OPERN- Fern - GLAS aus der UDSSR - der 1950er Jahre - mit einer Vergrößerung 2,5x60 in einem geprägten Lederetui verkaufe ich zum Preis von € 45,-.
Dieses sowjetische Theaterfernglas-Set zeichnet sich durch eine Reihe von technischen, ästhetischen und historischen Besonderheiten aus, die es zu einem Paradebeispiel für das sowjetische Produktdesign der Nachkriegszeit machen: Die optische Fabrik (LZOS) als Qualitätssiegel Das markante Logo auf der Brücke (ein Kreis über einem Dreieck mit einem „C“ in der Mitte) steht für die Optische Glasfabrik Lytkarino (LZOS) bei Moskau. LZOS war und ist einer der bedeutendsten Hersteller für militärische Hochleistungsoptik, Luftfahrttechnik und riesige Teleskopspiegel in Europa. Dass dieses zivile Opernglas in derselben Fabrik gefertigt wurde, garantierte für damalige Verhältnisse eine außergewöhnlich hohe optische Güte und präzise geschliffene Linsen. Das zeitlose „Mid-Century“-Design Materialkombination: Die Nutzung von cremefarbenem Bakelit (oder frühem Galalith/Kunststoff) in Kombination mit hochglanzpolierten Messing-Akzenten verleiht dem Glas den typischen, eleganten Vintage-Look der 1950er bis 1970er Jahre. Galileisches Linsensystem: Im Inneren arbeitet ein klassisches Umkehrsystem ohne Prismen. Dadurch bleibt das Gehäuse extrem flach, leicht und kompakt, was ideal für die Handtasche oder die Anzugtasche beim Theaterbesuch war. Kompakte Spezifikation: Die Gravur 2,5x steht für eine perfekte Theater-Vergrößerung (sie holt das Geschehen nah genug heran, wackelt aber nicht bei der Handhaltung). Die Zahl 60 bezeichnet den festen Augenabstand (Interpupillardistanz) von exakt 60 Millimetern.
Die Export-Ausführung („Made in USSR“) Die englischsprachige Gravur verrät, dass es sich hierbei um ein Modell für den internationalen Export (oder für die gehobenen Devisen-Geschäfte „Berjoska“ innerhalb der Sowjetunion) handelte. Exportware unterlag in der UdSSR einer deutlich strengeren Qualitätskontrolle als Produkte für den reinen Binnenmarkt, weshalb diese Stücke oft langlebiger und besser verarbeitet sind. Das symbolträchtige Leder-Schutzetui Theatralische Blindprägung: Die Schutzhülle ist kein schlichtes Standard-Etui, sondern wurde kunstvoll mit den klassischen Theatermasken (Tragödie und Komödie) sowie einer angedeuteten Lyra verziert. Das unterstreicht den exklusiven Verwendungszweck des Inhalts. Material & Passform: Das Etui besteht aus robustem, genarbtem Leder, ist innen oft weich gefüttert und besitzt eine integrierte Trageschlaufe. Es schützte das empfindliche Bakelit und die Linsen perfekt vor Kratzern beim Transport.
Es lässt sich der Zustand dieses Opernglases im Set als sehr gut bis neuwertig (Vitrinenzustand) beschreiben. Für ein mechanisches und optisches Objekt, das aus den 1950er bis 1970er Jahren stammt, weist es kaum nennenswerte Alters- oder Gebrauchsspuren auf. Das Opernglas (Gehäuse & Mechanik) Keine Risse im Bakelit: Das elfenbeinfarbene Gehäuse zeigt keine der typischen Haarrisse, Abplatzungen oder Verfärbungen, die bei altem Kunststoff durch UV-Licht oder Stürze oft entstehen. Saubere Metallteile: Die vergoldeten bzw. aus Messing bestehenden Ringe und die Brücke glänzen stark. Es gibt keinen sichtbaren Grünspan, keinen tiefen Abrieb der Beschichtung und keine groben Kratzer. Intakte Gravuren: Die Beschriftungen (Made in USSR, 2,5x, 60 und das LZOS-Logo) sind gestochen scharf, vollständig lesbar und die originale dunkle Farbauslegung in den Gravuren ist perfekt erhalten. Sauberes Fokusrad: Das zentrale Einstellrad (Fokus) und die mechanischen Führungen zeigen keine verharzten Fettreste oder Schmutzansammlungen in den Riffelungen.
Die Optik (Linsen) Klarer Durchblick: Die Linsen (sowohl die großen Objektive als auch die Okulare) wirken klar und transparent. Keine groben Schäden: Es sind keine Muschelsprünge (Kantenbrüche), tiefen Kratzer oder Trübungen im Glas zu erkennen. Das Lederetui (Schutzhülle) Hervorragende Substanz: Das braune Leder ist weder brüchig noch ausgetrocknet. Die charakteristische Narbenprägung und die Blindprägung der Theatermasken auf der Lasche sind tief und unverrieben. Intakte Nähte und Verschlüsse: Die hellen Steppnähte an den Seiten sind fest und nirgends aufgetrennt. Der Druckknopf schließt bündig und fest, und auch die Trageschlaufe weist keine Risse oder tiefen Knicke auf. Fazit: Das Set wurde offensichtlich über Jahrzehnte hinweg extrem pfleglich in einer trockenen Umgebung aufbewahrt – vermutlich meist in der Schutzhülle.
Dieses Opernglas-Set lässt sich historisch und gestalterisch wie folgt einordnen: Wann gefertigt: In den 1950er bis 1970er Jahren (Nachkriegszeit/Sowjetära). Von wem gefertigt: Von der Optischen Glasfabrik Lytkarino (LZOS) in der Nähe von Moskau, UdSSR. Für wen gefertigt: Für internationale Käufer auf dem Exportmarkt (belegt durch die englische Gravur „Made in USSR“) sowie für die gehobene sowjetische Bevölkerung. In welchem Stil gefertigt: Im Mid-Century-Stil des sowjetischen Industriedesigns, der Funktionalität mit schlichter Eleganz verband. Mit welchen Materialien gefertigt: Aus cremefarbenem Bakelit (einem frühen, robusten Duroplast-Kunststoff), Messing mit Goldbeschichtung, optischem Glas für die Linsen und echtem, geprägtem Leder für das Etui. Wozu gefertigt: Als kompakter Kulturbegleiter für den Besuch von Opern, Theaterstücken und Konzerten, um das Bühnengeschehen aus der Distanz wackelfrei und scharf zu vergrößern.
Das vintage Opern- oder Theater-Glas - hergestellt in den UDSSR - in den 1950er Jahren von der Lytcarino Optische Glasfabrik (LZOS) kann gerne abgeholt werden. Bei Bedarf organisiere ich auch gerne den Paketdienst-Versand.
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