Immobilienfinanzierung: Gut aufgepasst!

Immobilienfinanzierung

Für Kauf, Errichtung oder Sanierung einer Immobilie braucht es eine passende Finanzierung. Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten – darauf kommt es bei der Auswahl der richtigen Finanzierung an.

 

Wer nicht viel Geld auf der Seite hat, braucht für sein Immobilienprojekt – egal, ob Miete, Bau oder Sanierung – finanzielle Unterstützung. Zum Glück gibt es eine Auswahl an Immobilienfinanzierungen. Üblicherweise wird ein Teil der Immobilie über Kredit oder Bauspardarlehen finanziert, dabei braucht es einen bestimmten Anteil an Eigenmitteln (also Geld, das du selbst schon hast). Im Rahmen eines solchen Kredits wird als Sicherheit eine Hypothek, das ist ein Pfandrecht, zu Gunsten der jeweiligen Bank oder Bausparkasse eingetragen. Dies dient für die Kreditgeber als Sicherheit: Sollte der Kredit nicht getilgt werden können, kann die besicherte Immobilie veräußert werden, um dadurch die Kreditschulden zu decken. Diese Hypothek wird im Grundbuch eingetragen. Je höher der Anteil der Eigenmittel, desto günstiger wird der Kredit. 

Vor der Immobilienfinanzierung 

Um eine Immobilie zu finanzieren, wird der Kreditnehmer von der Bank unter die Lupe genommen. Das erfolgt in Form einer Bonitätsprüfung, wodurch die Kreditwürdigkeit und -fähigkeit beurteilt werden. Vor einer Immobilienfinanzierung ist der gesamte Finanzierungsbedarf zu klären. Es geht ja nicht nur um den Preis der Immobilie, sondern darum weitere Kosten wie Maklerkosten, Grunderwerbssteuer, Gebühren für die Grundbucheintragung und Ausgaben für Anwalt bzw. Notar. Des weiteren kommen noch die Finanzierungsnebenkosten wie die Bearbeitungsgebühr und die Gebühr für das Pfandrecht hinzu.

Arten der Immobilienfinanzierung

Zu den Finanzierungen zählen folgende Varianten:

  • Bauspardarlehen: Diese Variante des Immobilienkredits unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa Beitragsgrenzen pro Person sowie Ober- und Untergrenzen für Zinsen.

  • Hypothekarkredite: Ein Kredit mit Eintragung eines Pfandrechts für Kreditgeber.

  • Wohnbauförderungen: Das sind Mittel, die von den jeweiligen Bundesländern zur Verfügung gestellt werden, um Bau, Kauf und Sanierung von Wohnräumen zu fördern.

  • Für kurzfristige Finanzierungen ist eine Zwischenfinanzierung möglich, meist in Form von Wohnbaukonten.

     

Komponenten der Immobilienfinanzierung 

Zinsen, Höhe der Raten und Laufzeit sind die wichtigsten Komponenten einer Finanzierung. Das solltest du dabei beachten:

  • Die Zinsen steigen derzeit, doch es gibt teils große Unterschiede zwischen den Anbietern. Wichtig ist der Effektivzinssatz, das ist jener Zinssatz, den du dann tatsächlich bezahlen wirst; dieser enthält im Gegensatz zum nominalen Zinssatz auch schon die Nebenkosten wie Spesen. Vergleiche verschiedene Angebote, bevor du dich für eine Finanzierung entscheidest.

  • Die Rate sollte den monatlich frei zur Verfügung stehenden Geldbetrag auf keinen Fall übersteigen, da man einen gewissen Puffer haben muss – etwa für Reparaturen oder familiäre Notfälle. Anhand einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung kannst du ermitteln, welchen Anteil deiner monatlichen Einnahmen du verfügbar hast.

  • Die Laufzeit hängt von Darlehenssumme, Zinssatz und Tilgungsanteil ab – je länger, desto niedriger die monatlichen Raten. Dafür bedeutet eine lange Laufzeit eine längere finanzielle Belastung.

     

Tipps für die Immobilienfinanzierung 

  • Zeit nehmen: Den besten Kredit findet man nicht von einem Tag auf den anderen. Von Vorteil sind seriöse Kreditrechner, bei denen man anhand der Zinssätze und anderer Faktoren die genauen Raten berechnen kann. 

  • Zusätzlich solltest du überlegen, ob du deinen Kredit mit einer Ablebensversicherung absichern möchtest. Diese wird auch Risikoversicherung genannt und bedeutet, dass die offenen Kreditraten abgedeckt werden, sollte der Kreditnehmer sterben – das ist für die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen vorteilhaft.

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