Mietpreisspiegel: Wichtig für Mieter:innen und Vermieter:innen

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Mietpreisspiegel 2023: Wissenswertes für Mieter:innen und Vermieter:innen 

Die Mietpreisentwicklung in Österreich ist ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen von Wohnungen stellen sich in diesen Tagen die Frage, wieviel sie monatlich für ihre Traumwohnung kalkulieren müssen beziehungsweise welche Preise im jeweiligen Bezirk derzeit marktüblich sind.

Um Mieter:innen und Vermieter:innen dabei zu unterstützen, bei der Suche bzw. Vermittlung einer Mietwohnung die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, hat willhaben die Angebotspreise von Mietwohnungen auf der Plattform unter die Lupe genommen.

Der willhaben-Mietpreisspiegel ist einer der größten heimischen Marktanalysen in diesem Segment und belegt auch heuer, dass man für Mietwohnungen fast überall noch tiefer in die Tasche greifen musste.

Dieser Einblick in die Preisentwicklungen von Mietwohnungen im Jahr 2023 umfasst nicht nur die durchschnittliche Quadratmeterpreise in ganz Österreich, sondern erörtert auch, in welchen Gegenden im Schnitt die größten Steigerungen zu verzeichnen waren. Darüber hinaus verrät der Mietpreisspiegel, wo die höchsten, aber auch die niedrigsten Quadratmeterpreise verortet werden konnten. 

Um dies zu berechnen, wurden mehr als 100.000 Immobilien-Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Zeitraum von 1.1.2022 bis 31.12.2022 bzw. von 1.1.2023 bis 31.12.2023 online waren.

Die Ermittlung und der Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise pro Quadratmeter erfolgt, so auch bei willhaben, üblicherweise pro Bezirk, gibt aber auch Aufschluss darüber, wie sich die Preise in Gesamt-Österreich Jahr für Jahr entwickeln.

Sowohl Mieter:innen, als auch Vermieter:innen profitieren von diesem Wissen und können auf Basis eines Mietpreisspiegels besser einschätzen, wieviel monatliches Budget sie für ihre Wunschimmobilie ungefähr aufwenden müssten bzw. welchen potenziellen Pauschalmietzins sie für ihre Wohnung erzielen könnten.

Vergleicht man die Mietpreisspiegel der einzelnen Jahre, aber auch die unterschiedlichen Regionen miteinander, ergeben sich oft überraschend große Unterschiede – die Betriebskosten, Infrastruktur, die Nähe zum Stadtzentrum im urbanen Raum aber auch zu Ausflugszielen und Sportmöglichkeiten in ländlichen Gebieten schlagen sich mancherorts unmittelbar im Quadratmeterpreis nieder.

Mietpreise zogen 2023 weiter an

Die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich und quer über alle neun Bundesländer nach oben geklettert – aber hielt dieser Trend auch 2023 an? Das sind die Fakten:

  • In beinahe allen analysierten österreichischen Bezirken sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen gestiegen.

  • Der anhaltende Aufwärtstrend bei den Mieten war 2023 insbesondere in Kärnten zu spüren. Denn: In den Top 10 jener Bezirke, in denen die durchschnittlichen Mietpreise pro Quadratmeter am deutlichsten anzogen, befinden sich gleich vier davon im südlichsten Bundesland Österreichs. An der Spitze steht dabei Klagenfurt Land, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 11,2 auf 13,6 Euro anstieg – dies entspricht einem Plus von 21,7 Prozent gegenüber 2022. Deutlich teurer wurde es für MieterInnen 2023 aber auch im oberösterreichischen Schärding (+17,8 Prozent), in Reutte in Tirol (+ 16,9 Prozent), in Villach Land (+ 14,8 Prozent) sowie in Spittal an der Drau (+ 13,1 Prozent).

  • Lediglich vier der 113 von willhaben analysierten Bezirke sind die Ausnahme. Doch auch dort – in Jennersdorf (-5,7 Prozent), Oberpullendorf (-3,6 Prozent), Neusiedl am See (-1,4 Prozent) und in Landeck (-1,2 Prozent) – wurden 2023 nur verhältnismäßig niedrige Rückgänge verzeichnet. Relativiert werden diese Ergebnisse zudem durch die Tatsache, dass sich hier bei zumindest drei der angeführten Bezirke eine Pendelbewegung vollzogen hat: Von 2021 auf 2022 kam es in Jennersdorf (+ 14,8 Prozent), Neusiedl am See (+ 12,9 Prozent) und Landeck (+ 9,2 Prozent) nämlich noch zu deutlichen Zuwächsen bei den Mietpreisen.

  • So dynamisch der heimische Immobilienmarkt auch ist: An den exklusivsten Pflastern Österreichs ändert sich Jahr für Jahr wenig. Und so war Wien Innere Stadt auch 2023 jener Bezirk, in dem MieterInnen mit 21,8 Euro pro Quadratmeter am meisten investiert haben. Darauf folgten im vergangenen Jahr die beiden Tiroler Bezirke Innsbruck (20,9 Euro pro Quadratmeter) und Kitzbühel (19,9 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (18,9 Euro pro Quadratmeter) sowie, neu in den Top 5, Feldkirch in Vorarlberg (17,5 Euro pro Quadratmeter).

  • Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter waren im vergangenen Jahr durchwegs im Osten Österreichs zu verorten. Wer 2023 also auf der Suche nach einer verhältnismäßig günstigen Mietwohnung war, wurde – ähnlich wie im Jahr 2022 - vor allem im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich fündig.

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Mietpreisspiegel 2022: Wissenswertes für Mieter:innen und Vermieter:innen 

Die Mietpreisentwicklung in Österreich ist ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen von Wohnungen stellen sich in diesen Tagen die Frage, wieviel sie monatlich für ihre Traumwohnung kalkulieren müssen beziehungsweise welche Preise im jeweiligen Bezirk derzeit marktüblich sind.

Um Mieter:innen und Vermieter:innen dabei zu unterstützen, bei der Suche bzw. Vermittlung einer Mietwohnung die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, hat willhaben die Angebotspreise von Mietwohnungen auf der Plattform unter die Lupe genommen.

Der willhaben-Mietpreisspiegel ist einer der größten heimischen Marktanalysen in diesem Segment und belegt auch heuer, dass die Angebotspreise von Mietwohnungen 2022 in fast allen heimischen Bezirken gestiegen sind.

Dieser Einblick in die Preisentwicklungen von Mietwohnungen im Jahr 2022 umfasst nicht nur die durchschnittliche Quadratmeterpreise in ganz Österreich, sondern erörtert auch, in welchen Gegenden im Schnitt die größten Steigerungen zu verzeichnen waren. Darüber hinaus verrät der Mietpreisspiegel, wo die höchsten, aber auch die niedrigsten Quadratmeterpreise verortet werden konnten. 

Um dies zu berechnen, wurden mehr als 100.000 Immobilien-Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Zeitraum von 1.1.2021 bis 31.12.2021 bzw. von 1.1.2022 bis 31.12.2022 online waren.

Die Ermittlung und der Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise pro Quadratmeter erfolgt, so auch bei willhaben, üblicherweise pro Bezirk, gibt aber auch Aufschluss darüber, wie sich die Preise in Gesamt-Österreich Jahr für Jahr entwickeln.

Sowohl Mieter:innen, als auch Vermieter:innen profitieren von diesem Wissen und können auf Basis eines Mietpreisspiegels besser einschätzen, wieviel monatliches Budget sie für ihre Wunschimmobilie ungefähr aufwenden müssten bzw. welchen potenziellen Pauschalmietzins sie für ihre Wohnung erzielen könnten.

Vergleicht man die Mietpreisspiegel der einzelnen Jahre, aber auch die unterschiedlichen Regionen miteinander, ergeben sich oft überraschend große Unterschiede – die Betriebskosten, Infrastruktur, die Nähe zum Stadtzentrum im urbanen Raum aber auch zu Ausflugszielen und Sportmöglichkeiten in ländlichen Gebieten schlagen sich mancherorts unmittelbar im Quadratmeterpreis nieder.

Mietpreise zogen 2022 weiter an

  • Die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich und quer über alle neun Bundesländer nach oben geklettert – aber hielt dieser Trend auch 2022 an? Das sind die Fakten:

  • In beinahe allen analysierten österreichischen Bezirken sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen gestiegen.

  • Nur zwei der untersuchten Bezirke – nämlich Waidhofen an der Thaya (-1,6 Prozent) und  Bregenz (-1,1 Prozent)- verzeichneten keine Mietpreissteigerungen. In der Vorarlberger Landeshauptstadt war jedoch im vorangegangenen Jahr 2021 ein deutlicher Preisanstieg von 6,5 Prozent zu verzeichnen.

  • In Feldkirchen (+17,4 Prozent), Wien Leopoldstadt (+15,2 Prozent), Jennersdorf im Burgenland (+14,8 Prozent), Reutte in Tirol (+14,7 Prozent) und Wien Brigittenau (+14,2 Prozent) wurden bei den durchschnittlichen Mietpreisen pro Quadratmeter die größten Preiszuwächse registriert.

  • Die exklusivste Lage, um eine Wohnung zu mieten, ist auch heuer wieder Wien Innere Stadt, wo sich der Quadratmeterpreis 2022 im Schnitt auf 20,9 Euro belief. In Innsbruck (19,4 Euro pro Quadratmeter), Kitzbühel (18,2 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (16,9 Euro pro Quadratmeter) und Wien Leopoldstadt (16,7 Euro pro Quadratmeter) mussten die Mieter:innen ebenso tiefer in die Tasche greifen, als im Rest Österreichs.

  • Die niedrigsten Mieten pro Quadratmeter waren 2022 wiederum in Güssing (7,6 Euro pro Quadratmeter), Murtal (7,9 Euro/Quadratmeter), Lilienfeld (8 Euro/Quadratmeter) Gmünd (8,1 Euro/Quadratmeter) und Oberpullendorf (8,2 Euro/Quadratmeter) zu verorten.