Mietpreisspiegel: Wichtig für Mieter:innen und Vermieter:innen

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Der Anstieg der Mietpreise setzt sich schon seit mehreren Jahren fort und zeigte sich im Jahr 2025 landesweit, besonders jedoch in der Hauptstadt Wien.

In Wien, im Bezirk Brigittenau, legte der Angebotspreis pro Quadratmeter im Miet-Segment dabei am stärksten zu, um 20,6 Prozent. Spürbar höher wurden neue Mietverträge 2025 auch in Wien Mariahilf (+ 19,9 Prozent), Wien Neubau (+ 17,9 Prozent), Wien Margareten (+ 15,0 Prozent) und Wien Josefstadt (+ 14,2 Prozent) abgeschlossen.

Wie schon 2024, sanken nur in wenigen Bezirken des Landes die Angebotspreise pro Miet-Quadratmeter: Von sämtlichen ausgewerteten Gegenden verzeichnete Mattersburg das spürbarste Minus, in der Höhe von 3,3 Prozent. Statt 10,75 Euro pro Quadratmeter (2024) durfte man dort 2025 mit einer Miete von im Schnitt 10,40 Euro rechnen.

Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 8,76 Euro waren die Angebotspreise von Mietwohnungen im südburgenländischen Güssing im Österreich-Vergleich 2025 neuerlich am niedrigsten. Darauf folgte der Bezirk Murtal in der Steiermark (9,00) Euro pro Quadratmeter, Gmünd (9,19 Euro pro Quadratmeter) und Lilienfeld (9,26 Euro pro Quadratmeter) in Niederösterreich sowie Jennersdorf (9,33 Euro pro Quadratmeter) im Burgenland.

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Marktentwicklung im Vergleich zum Vorjahr (2024 vs. 2023)

Der Aufwärtstrend bei den Mieten hält bereits seit Jahren an und war 2024 in ganz Österreich, vor allem aber in Kärnten, Tirol und der Bundeshauptstadt Wien zu spüren, wie Judith Kössner von willhaben anmerkt: „Unter den Top 15 jener Bezirke mit den höchsten Mietpreissteigerungen befinden sich sage und schreibe neun Wiener Gemeindebezirke, drei Bezirke im Burgenland, zwei in Tirol und der Spitzenreiter in Kärnten.“ Denn: So wie bereits 2023 war auch 2024 Klagenfurt Land jener Bezirk, in dem der Angebotspreis pro Quadratmeter im Miet-Segment am stärksten zulegte: Und zwar um 19,1 Prozent, von 13,6 Euro pro Quadratmeter (2023) auf 16,2 Euro pro Quadratmeter (2024). Merklich teurer wurde es für MieterInnen 2024 aber auch in Wien Alsergrund (+ 18,6 Prozent), den beiden burgenländischen Bezirken Eisenstadt Umgebung (+ 17,5 Prozent) und Oberpullendorf (+ 17,5 Prozent) sowie in Wien Ottakring (+ 16,2 Prozent).

Ähnlich wie im Jahr 2023 kam es auch 2024 nur in einer Handvoll heimischer Bezirke zu sinkenden Angebotspreisen pro Miet-Quadratmeter. Dazu zählt laut willhaben-Mietpreisspiegel an erster Stelle Bludenz in Vorarlberg mit einem Minus von 1,2 Prozent - statt 16,17 Euro pro Quadratmeter zur Miete musste man dort 2024 im Schnitt mit 15,98 Euro pro Quadratmeter zur Miete rechnen. „Ein minimaler Rückgang, ebenso wie in Jennersdorf (B), wo wir ein Minus von 1,1 Prozent ermittelt haben und Güssing (B), wo es zu einem Minus von 0,7 Prozent kam“, fasst Judith Kössner zusammen.

Die höchsten Quadratmeterpreise in Österreich im Jahr 2024

Eines ist am österreichischen Immobilienmarkt sicher: Ständige Veränderung. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn es darum geht, wo man hierzulande pro Monat am meisten in eine Mietwohnung investieren muss. Und so war Wien Innere Stadt auch 2024 jener Bezirk, in dem MieterInnen mit 23,1 Euro pro Quadratmeter am meisten ausgegeben haben. „Und zwar um 5,8 Prozent mehr als im Jahr 2023, als es noch 21,8 Euro pro Quadratmeter waren“, sagt Kössner. Darauf folgten im vergangenen Jahr die beiden Tiroler Bezirke Innsbruck (23 Euro pro Quadratmeter) und Kitzbühel (21,1 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (20,5 Euro pro Quadratmeter) sowie Wien Alsergrund (19,3 Euro pro Quadratmeter).

Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter im Jahr 2024

Was Jahr für Jahr ebenso für relativ wenig Überraschung sorgt, ist die Tatsache, dass die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter im Mietsegment zumeist in den östlicheren Bundesländern Österreichs zu verorten sind. 2024 befanden sich in den Top 10 jener Bezirke mit den niedrigsten Angebotspreisen pro Quadratmeter zur Miete vier Bezirke im Burgenland, drei in Niederösterreich, zwei in der Steiermark und einer in Oberösterreich. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,8 Euro waren die Angebotspreise von Mietwohnungen im südburgenländischen Güssing im Österreich-Vergleich 2024, ebenso wie im Jahr 2023, am niedrigsten. Darauf folgte der ebenfalls burgenländische Bezirk Jennersdorf (8,3 Euro pro Quadratmeter), Lilienfeld in Niederösterreich (8,7 Euro pro Quadratmeter), Gmünd (8,8 Euro pro Quadratmeter) sowie Murtal (8,8 Euro pro Quadratmeter).

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Mietpreisspiegel 2023: Wissenswertes für Mieter:innen und Vermieter:innen 

Die Mietpreisentwicklung in Österreich ist ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen von Wohnungen stellen sich in diesen Tagen die Frage, wieviel sie monatlich für ihre Traumwohnung kalkulieren müssen beziehungsweise welche Preise im jeweiligen Bezirk derzeit marktüblich sind.

Um Mieter:innen und Vermieter:innen dabei zu unterstützen, bei der Suche bzw. Vermittlung einer Mietwohnung die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, hat willhaben die Angebotspreise von Mietwohnungen auf der Plattform unter die Lupe genommen.

Der willhaben-Mietpreisspiegel ist einer der größten heimischen Marktanalysen in diesem Segment und belegt auch heuer, dass man für Mietwohnungen fast überall noch tiefer in die Tasche greifen musste.

Dieser Einblick in die Preisentwicklungen von Mietwohnungen im Jahr 2023 umfasst nicht nur die durchschnittliche Quadratmeterpreise in ganz Österreich, sondern erörtert auch, in welchen Gegenden im Schnitt die größten Steigerungen zu verzeichnen waren. Darüber hinaus verrät der Mietpreisspiegel, wo die höchsten, aber auch die niedrigsten Quadratmeterpreise verortet werden konnten. 

Um dies zu berechnen, wurden mehr als 100.000 Immobilien-Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Zeitraum von 1.1.2022 bis 31.12.2022 bzw. von 1.1.2023 bis 31.12.2023 online waren.

Die Ermittlung und der Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise pro Quadratmeter erfolgt, so auch bei willhaben, üblicherweise pro Bezirk, gibt aber auch Aufschluss darüber, wie sich die Preise in Gesamt-Österreich Jahr für Jahr entwickeln.

Sowohl Mieter:innen, als auch Vermieter:innen profitieren von diesem Wissen und können auf Basis eines Mietpreisspiegels besser einschätzen, wieviel monatliches Budget sie für ihre Wunschimmobilie ungefähr aufwenden müssten bzw. welchen potenziellen Pauschalmietzins sie für ihre Wohnung erzielen könnten.

Vergleicht man die Mietpreisspiegel der einzelnen Jahre, aber auch die unterschiedlichen Regionen miteinander, ergeben sich oft überraschend große Unterschiede – die Betriebskosten, Infrastruktur, die Nähe zum Stadtzentrum im urbanen Raum aber auch zu Ausflugszielen und Sportmöglichkeiten in ländlichen Gebieten schlagen sich mancherorts unmittelbar im Quadratmeterpreis nieder.

Mietpreise zogen 2023 weiter an

Die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich und quer über alle neun Bundesländer nach oben geklettert – aber hielt dieser Trend auch 2023 an? Das sind die Fakten:

  • In beinahe allen analysierten österreichischen Bezirken sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen gestiegen.

  • Der anhaltende Aufwärtstrend bei den Mieten war 2023 insbesondere in Kärnten zu spüren. Denn: In den Top 10 jener Bezirke, in denen die durchschnittlichen Mietpreise pro Quadratmeter am deutlichsten anzogen, befinden sich gleich vier davon im südlichsten Bundesland Österreichs. An der Spitze steht dabei Klagenfurt Land, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 11,2 auf 13,6 Euro anstieg – dies entspricht einem Plus von 21,7 Prozent gegenüber 2022. Deutlich teurer wurde es für MieterInnen 2023 aber auch im oberösterreichischen Schärding (+17,8 Prozent), in Reutte in Tirol (+ 16,9 Prozent), in Villach Land (+ 14,8 Prozent) sowie in Spittal an der Drau (+ 13,1 Prozent).

  • Lediglich vier der 113 von willhaben analysierten Bezirke sind die Ausnahme. Doch auch dort – in Jennersdorf (-5,7 Prozent), Oberpullendorf (-3,6 Prozent), Neusiedl am See (-1,4 Prozent) und in Landeck (-1,2 Prozent) – wurden 2023 nur verhältnismäßig niedrige Rückgänge verzeichnet. Relativiert werden diese Ergebnisse zudem durch die Tatsache, dass sich hier bei zumindest drei der angeführten Bezirke eine Pendelbewegung vollzogen hat: Von 2021 auf 2022 kam es in Jennersdorf (+ 14,8 Prozent), Neusiedl am See (+ 12,9 Prozent) und Landeck (+ 9,2 Prozent) nämlich noch zu deutlichen Zuwächsen bei den Mietpreisen.

  • So dynamisch der heimische Immobilienmarkt auch ist: An den exklusivsten Pflastern Österreichs ändert sich Jahr für Jahr wenig. Und so war Wien Innere Stadt auch 2023 jener Bezirk, in dem MieterInnen mit 21,8 Euro pro Quadratmeter am meisten investiert haben. Darauf folgten im vergangenen Jahr die beiden Tiroler Bezirke Innsbruck (20,9 Euro pro Quadratmeter) und Kitzbühel (19,9 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (18,9 Euro pro Quadratmeter) sowie, neu in den Top 5, Feldkirch in Vorarlberg (17,5 Euro pro Quadratmeter).

  • Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter waren im vergangenen Jahr durchwegs im Osten Österreichs zu verorten. Wer 2023 also auf der Suche nach einer verhältnismäßig günstigen Mietwohnung war, wurde – ähnlich wie im Jahr 2022 - vor allem im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich fündig.

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Aktuelle Mietpreisspiegel sind für das Mieten und Vermieten von Wohnungen und Häusern wichtig. Wir zeigen dir, was dahinter steckt. 

Mietpreisspiegel 2022: Wissenswertes für Mieter:innen und Vermieter:innen 

Die Mietpreisentwicklung in Österreich ist ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen von Wohnungen stellen sich in diesen Tagen die Frage, wieviel sie monatlich für ihre Traumwohnung kalkulieren müssen beziehungsweise welche Preise im jeweiligen Bezirk derzeit marktüblich sind.

Um Mieter:innen und Vermieter:innen dabei zu unterstützen, bei der Suche bzw. Vermittlung einer Mietwohnung die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, hat willhaben die Angebotspreise von Mietwohnungen auf der Plattform unter die Lupe genommen.

Der willhaben-Mietpreisspiegel ist einer der größten heimischen Marktanalysen in diesem Segment und belegt auch heuer, dass die Angebotspreise von Mietwohnungen 2022 in fast allen heimischen Bezirken gestiegen sind.

Dieser Einblick in die Preisentwicklungen von Mietwohnungen im Jahr 2022 umfasst nicht nur die durchschnittliche Quadratmeterpreise in ganz Österreich, sondern erörtert auch, in welchen Gegenden im Schnitt die größten Steigerungen zu verzeichnen waren. Darüber hinaus verrät der Mietpreisspiegel, wo die höchsten, aber auch die niedrigsten Quadratmeterpreise verortet werden konnten. 

Um dies zu berechnen, wurden mehr als 100.000 Immobilien-Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Zeitraum von 1.1.2021 bis 31.12.2021 bzw. von 1.1.2022 bis 31.12.2022 online waren.

Die Ermittlung und der Vergleich der durchschnittlichen Angebotspreise pro Quadratmeter erfolgt, so auch bei willhaben, üblicherweise pro Bezirk, gibt aber auch Aufschluss darüber, wie sich die Preise in Gesamt-Österreich Jahr für Jahr entwickeln.

Sowohl Mieter:innen, als auch Vermieter:innen profitieren von diesem Wissen und können auf Basis eines Mietpreisspiegels besser einschätzen, wieviel monatliches Budget sie für ihre Wunschimmobilie ungefähr aufwenden müssten bzw. welchen potenziellen Pauschalmietzins sie für ihre Wohnung erzielen könnten.

Vergleicht man die Mietpreisspiegel der einzelnen Jahre, aber auch die unterschiedlichen Regionen miteinander, ergeben sich oft überraschend große Unterschiede – die Betriebskosten, Infrastruktur, die Nähe zum Stadtzentrum im urbanen Raum aber auch zu Ausflugszielen und Sportmöglichkeiten in ländlichen Gebieten schlagen sich mancherorts unmittelbar im Quadratmeterpreis nieder.

Mietpreise zogen 2022 weiter an

  • Die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich und quer über alle neun Bundesländer nach oben geklettert – aber hielt dieser Trend auch 2022 an? Das sind die Fakten:

  • In beinahe allen analysierten österreichischen Bezirken sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen gestiegen.

  • Nur zwei der untersuchten Bezirke – nämlich Waidhofen an der Thaya (-1,6 Prozent) und  Bregenz (-1,1 Prozent)- verzeichneten keine Mietpreissteigerungen. In der Vorarlberger Landeshauptstadt war jedoch im vorangegangenen Jahr 2021 ein deutlicher Preisanstieg von 6,5 Prozent zu verzeichnen.

  • In Feldkirchen (+17,4 Prozent), Wien Leopoldstadt (+15,2 Prozent), Jennersdorf im Burgenland (+14,8 Prozent), Reutte in Tirol (+14,7 Prozent) und Wien Brigittenau (+14,2 Prozent) wurden bei den durchschnittlichen Mietpreisen pro Quadratmeter die größten Preiszuwächse registriert.

  • Die exklusivste Lage, um eine Wohnung zu mieten, ist auch heuer wieder Wien Innere Stadt, wo sich der Quadratmeterpreis 2022 im Schnitt auf 20,9 Euro belief. In Innsbruck (19,4 Euro pro Quadratmeter), Kitzbühel (18,2 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (16,9 Euro pro Quadratmeter) und Wien Leopoldstadt (16,7 Euro pro Quadratmeter) mussten die Mieter:innen ebenso tiefer in die Tasche greifen, als im Rest Österreichs.

  • Die niedrigsten Mieten pro Quadratmeter waren 2022 wiederum in Güssing (7,6 Euro pro Quadratmeter), Murtal (7,9 Euro/Quadratmeter), Lilienfeld (8 Euro/Quadratmeter) Gmünd (8,1 Euro/Quadratmeter) und Oberpullendorf (8,2 Euro/Quadratmeter) zu verorten.