Kinderwagen: Darauf solltest du beim Kauf achten

Den richtigen Kinderwagen zu finden ist gar nicht so einfach. Wir haben hier ein paar Tipps und Tricks für dich, damit du garantiert das richtige Modell für dich und deinen kleinen Schatz findest

#1. Umgebung und Maße

Zuerst solltest du überlegen, für welche Umgebung du einen Kinderwagen kaufst. Lebt ihr am Land, seid ihr viel in der Natur unterwegs? Oder sollte der Kinderwagen besonders agil sein, damit ihr möglichst unkompliziert in U-Bahnen und Bussen unterwegs sein könnt? Oder benötigt deine Familie vielleicht einen Zwillings- oder Geschwisterwagen?

Es ist wichtig, diese Faktoren vor dem Kauf zu bedenken, damit du wirklich Freude mit dem Kinderwagen hast und er auch tatsächlich zum Einsatz kommt. Die Maße eines Kinderwagens sind deshalb entscheidend. Soll der Kinderwagen im Kofferraum des Autos verstaut werden? Dann lohnt es sich, den Kofferraum vor dem Kauf auszumessen. Damit Mama als auch Papa den Kinderwagen angenehm schieben kann, ist es wichtig, die Körpergröße der Eltern zu berücksichtigen. Der Schieber sollte deshalb idealerweise höhenverstellbar sein.

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#2. Das richtige Modell

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kombikinderwägen, klassischen Kinderwägen und Buggys.

Der große Vorteil von Kombikinderwägen ist, dass sie deinen kleinen Schatz während der gesamten Kinderwagenzeit begleiten. Kombikinderwägen verfügen meist über eine verstellbare Rückenlehne und sind flexibel im Umbau. Sie werden meist mit einer Babywanne geliefert, die für die erste Babyzeit super geeignet ist, und lassen sich dann mit nur wenigen Handgriffen zum sportlicheren Buggy umbauen.

Nach der Babywanne kommt dann ein etwas sportlicherer Sitz zum Einsatz. Viele Kombikinderwägen kommen zudem mit einem Adapter für die Autobabyschale geliefert – ein praktisches Gadget für alle, die häufiger Besorgungen mit dem Auto machen.

Klassische Kinderwägen sind meist etwas schwerer als Kombikinderwägen, ebenso verfügen sie oft über größere Räder. Sobald das Kind dann sitzen kann, sollte man den klassischen Kinderwagen allerdings gegen einen Buggy eintauschen, da sich klassische Kinderwägen eben nicht umfunktionieren lassen.

Buggys sind für etwas größere Babies geeignet, meist ab etwa sechs Monaten, und lassen sich schnell aufklappen bzw. zusammenlegen. Gerade für Reisen sind Buggys sehr praktisch, allerdings bieten sie meist nicht die Stabilität, die Kombikinderwägen bieten. Pluspunkt: Viele Buggys werden im Anschluss an die erste Babyzeit noch mehrere Jahre verwendet. Deshalb lohnt es sich, in puncto Buggy auf Qualität und ein gewisses Maß an Stabilität und Robustheit zu achten – der Buggy wird euch nämlich insgesamt länger erhalten bleiben als die anfängliche Babywanne. Besonders Sportliche, die gerne mit dem Kinderwagen laufen gehen möchten, sollten nach Sportkinderwägen bzw. Joggern suchen: diese verfügen oft über ein agileres Gestell dank drei Reifen und praktischen Sicherheitsfunktionen, wie z. B. einer Handbremse.

Tipp: Verwende unseren Suchfilter „neu“ bzw. „neuwertig“, wenn du eher nach unbenützten Modellen suchst.

joolz

#3. Zustand und Zubehör

Wenn du einen gebrauchten Kinderwagen kaufst, solltest du dich idealerweise selbst vor Ort vom Zustand des Kinderwagens überzeugen. Der große Pluspunkt beim Gebrauchtkauf: Viele Eltern berichten davon, dass ihr Baby sich in den ersten Wochen oder gar Monaten ohnehin nicht hat ablegen lassen. Oftmals diente der brandneue Kinderwagen dann eher zur Ablage für Kleidung – oder wurde gar nicht verwendet.

Manche Kinderwägen dienten auch eher als Zweitwägen bei den Großeltern und wurden deshalb kaum benützt. Online findet man deshalb viele, teilweise kaum benutzte oder gar brandneue Kinderwägen zu günstigeren Preisen, samt praktischem Zubehör – Durchstöbern lohnt sich!

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Lammfell

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