

Besichtigungstermine sind für Vermieter:innen entscheidend – wir verraten die wichtigsten Tipps dafür.
Wer seine Wohnung oder sein Haus vermieten möchte, kommt um einen Besichtigungstermin nicht herum: Mieter:innen wollen das Mietobjekt schließlich unter die Lupe nehmen. Und auch für Vermieter:innen ist ein solcher Termin wichtig, denn dabei können sie geeignete Mieter:innen auswählen und kennenlernen. Daher sollte die Planung von Besichtigungsterminen rechtzeitig erfolgen und bestimmte Kriterien berücksichtigen.
Diese Fragen solltest du dir stellen:
Sollen die Termine durch Makler:innen durchgeführt werden? Diese haben Erfahrung und wissen genau, worauf sie achten sollen. Du kannst dir aber auch als Vermieter:in selbst ein Bild von potenziellen Mieter:innen machen.
Du hast die Wahl zwischen Einzelterminen oder Terminen mit mehreren Interessent:innen (Massentermine). Erstere ermöglichen engeren Kontakt mit Interessent:innen, allerdings ist der Aufwand in diesem Fall höher.
Ist das Mietobjekt für die Besichtigung vorbereitet? Kleinere Mängel sollten ebenso beseitigt werden wie private Dinge der derzeitigen Mieter:innen.
Wann sollte die Besichtigung stattfinden? Überlege dir rechtzeitig, wann du für Termine Zeit hast – diese sollten vorzugsweise am Wochenende stattfinden.
Diese Tipps für Vermieter:innen sind wichtig:
Damit potenzielle Mieter:innen die Wohnung bzw. das Haus finden, solltest du genaue Angaben zur Adresse machen; bei Bedarf auch Hinweisschilder – etwa vor dem Hauseingang – platzieren. Schlüssel für alle Räume vorbereiten, also etwa auch zu Kellerabteilen.
Bereite dich auf mögliche Fragen der Mieter:innen vor, etwa zu Größen, Betriebskosten, Energieausweis, Details des Mietvertrags etc. Kontaktdaten von dir selbst und von den Interessenten sollten schriftlich festgehalten werden.
Derzeitige Mieter:innen müssen rechtzeitig über Termine informiert werden, damit sie sich (und das Mietobjekt) vorbereiten können. Sie dürfen solche Termine aber nicht grundsätzlich ablehnen. Alternativ können die Besichtigungen aber natürlich auch erst nach dem Auszug bestehender Mieter:innen erfolgen.
Mängel sollten nicht kaschiert, sondern offen angesprochen werden – in den meisten Fällen werden sie von Mieter:innen ohnehin bemerkt. Dadurch werden auch spätere rechtliche Probleme für Vermieter:innen vermieden.
Besichtigungstermine sollten nicht allein durchgeführt werden, schon aus Sicherheitsgründen. Außerdem kann man sich dann eine zweite Meinung über zukünftige Mieter:innen einholen.







